Gedenkfeier für Sternenkinder

Auf dem Friedhof gibt es eine eigene Grabanlage für Sternenkinder, die aufgrund eines Gewichts von unter 500 Gramm nicht unter die Bestattungspflicht fallen.

Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Helmstedt zu einer Gedenkfeier alle Eltern und Angehörigen ein, die um fehlgeborene und ungeboren verstorbene Kinder trauern
Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Helmstedt zu einer Gedenkfeier alle Eltern und Angehörigen ein, die um fehlgeborene und ungeboren verstorbene Kinder trauern | Foto: Stadt Helmstedt

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Helmstedt. Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Helmstedt zu einer Gedenkfeier alle Eltern und Angehörigen ein, die um fehlgeborene und ungeboren verstorbene Kinder trauern. Am 5. November um 11 Uhr beginnt das gemeinsame Gedenken in der Kapelle auf dem Friedhof von Emmerstedt.



Auf dem Friedhof gibt es eine eigene Grabanlage für Sternenkinder, die aufgrund eines Gewichts von unter 500 Gramm nicht unter die Bestattungspflicht fallen. Einmal jährlich werden dort jeweils im November die Sternenkinder aus der Helios St. Marienberg Klinik gemeinsam beigesetzt. Zugleich ist das Gedenken offen für alle, die in der Vergangenheit von einem ungeborenen Kind Abschied nehmen mussten.

Gemeinsam trauern


„Niemand muss mit seiner Trauer alleine bleiben. Die Gemeinschaft mit anderen Betroffenen stärkt. Auch und gerade, wenn der Verlust schon viele Jahre zurückliegt“, sagt Pfarrer Lennart Kruse, Krankenhausseelsorger an der Helios St. Marienberg Klinik. Er leitet das Gedenken. Für die musikalische Gestaltung sorgen Propsteikantor Mathias Michaely und Andrea Nolting (Gesang). Eingeladen sind neben betroffenen Familien auch alle, die sich den Eltern und den verstorbenen Kindern nahe fühlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.