Gibt die Stadt Starthilfe für ein neues Flugzeug?

von Kai Baltzer


Die Segelflieger wollen wieder hoch hinaus. Symbolbild Foto: Robert Braumann
Die Segelflieger wollen wieder hoch hinaus. Symbolbild Foto: Robert Braumann | Foto: Robert Braumann

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Helmstedt. Nach einem Unfall im Mai 2015 ist die Flotte des Luftsportverbandes um einen Doppelsitzer ärmer. Für die Anschaffung eines gebrauchten Fliegers bittet der Verband nun um finanzielle Hilfe der Stadt. Ein entsprechender Antrag wurde an den Sportausschuss gestellt. Dieser würde, wie die Helmstedter Nachrichten berichten, heute in der Sitzung um 17 Uhr im Ausschuss bearbeitet.

Bei dem Landeunfall im Mai, wobei beide Insassen unverletzt blieben, sei der Segelflieger so stark beschädigt worden, dass sich eine Reparatur nicht gerechnet hätte. Ein Ersatzmodell würde rund 50.000 Euro kosten. Diese habe der Verband aus dem Restwert des verunfallten Fliegers und anderen Quellen fast zusammen. Es würden nur noch 1500 Euro fehlen. Um diesen Betrag gehe es in dem Antrag. Diese Anschaffung sei für den Verein besonders wichtig, da durch das Fehlen dieses Doppelsitzers ein wichtiger Teil des Angebotes, wie Gästeflüge, Ausbildung von Nachwuchs und Ferienpassaktionen, wegfallen müsse.

Der Ausschuss müsse jetzt entscheiden, so die Helmstedter Nachrichten weiter, ob er seiner vor einigen Jahren gesetzten Vorgabe treu bleibt und Vereine nur noch Projektbezogen fördere oder den Verein bei dieser Investion hilft, um die Vielfalt der Freizeitangebote zu fördern.