Neue Masche der Trickbetrüger: "Bargeld muss desinfiziert werden"

Ein vermeintlicher Bankangestellter erklärt am Telefon, dass das Bargeld aufgrund des Corona-Virus desinfiziert werden müsste.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Pixabay

Helmstedt. Am gestrigen Mittwochnachmittag kam es zu einem Trickbetrug in Helmstedt. In einer Pressemitteilung warnt die Polizei daher vor einer neuen Masche der Betrüger. Dabei rufen Unbekannte bei ihren Opfern an und geben vor, Angestellte einer Bank zu sein. Sie erklären dem Angerufenen, dass er sich bei einem seiner letzten Bankbesuche mit dem Corona-Virus infiziert habe. Somit wären auch seine Wertgegenstände wie Bargeld und Münzen infiziert und müssten einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Der Angerufene solle daher seine Barschaft in einer Tüte verpackt vor die Tür stellen. Diese würden in der Folge von einem Bankangestellten abgeholt und nach erfolgreicher Desinfizierung wieder zurückgebracht werden.


Ein Unbekannter habe am gestrigen Mittwoch bei einem 81 Jahre alten Helmstedter angerufen, sich als angeblicher Angestellter einer großen Bankgesellschaft ausgegeben und ihn in ein Gespräch verwickelt. Der Senior habe dem falschen Bankangestellten auch mitgeteilt, dass er Goldmünzen besitze. In der Folge habe sich der Unbekannte das Vertrauen des Rentners erschlichen, der seine Goldmünzen in einer Tüte zur angeblichen Desinfizierung vor der Haustür deponierte.

Nach einer kurzen Zeit seien ihm doch Zweifel gekommen. Der Beutel mit den Münzen sei jedoch bereits verschwunden gewesen.


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