Hoppermann lehnt Schneiders Hitzeschutz-Pläne ab

Die neue CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann lehnt die Pläne von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) ab, Hitzeschutz und Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz zu verankern. Hoppermann sagte der "Rheinischen Post": "So ein Vorschlag für eine Verfassungsänderung ist wohlfeil und bringt in der Sache nichts."

von


Carsten Schneider am 12.08.2026
Carsten Schneider am 12.08.2026 | Foto: via dts Nachrichtenagentur

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Berlin. Die neue CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann lehnt die Pläne von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) ab, Hitzeschutz und Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz zu verankern.


Hoppermann sagte der "Rheinischen Post": "So ein Vorschlag für eine Verfassungsänderung ist wohlfeil und bringt in der Sache nichts." Klimaanpassung und Hitzeschutz seien eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. "Das gelingt nur, wenn Bund, Länder und Kommunen auf Augenhöhe zusammenarbeiten", ergänzte die Generalsekretärin. Eine Grundgesetzänderung, die dem Bund immer neue Kompetenzen gebe und zu neuen Zuständigkeitsstreitereien führe, sei der falsche Weg.

Schneider hatte angekündigt, im zweiten Halbjahr einen Vorschlag für eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes vorzulegen.

Themen zu diesem Artikel


SPD CDU