Wolfenbüttel. Auf der A36 wird die Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Schladen-Nord und Wolfenbüttel-Süd grundhaft erneuert. Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt zwischen Schladen-Nord und Flöhte mit Einrichtung der Baustelle und der Verkehrsführung haben bereits in der vergangenen Woche begonnen.
Seit dem 25. Juni, bis Mitte August finden vorbereitende Arbeiten (unter anderem Herstellung der Mittelstreifenüberfahrten) für die spätere 3+0 Verkehrsführung statt. Währenddessen steht den Verkehrsteilnehmern in beiden Fahrtrichtungen zeitweise nur eine Spur zur Verfügung, teilte die Autobahn GmbH in einer Pressemeldung mit.
Sperrung einer Anschlussstelle
Seit dem gestrigen Montag (29. Juni) bis voraussichtlich zum 9. Juli ist die Aus- und Auffahrt der Anschlussstelle Flöhte in Fahrtrichtung Harz gesperrt. Im Anschluss sind ab Donnerstag, 9. Juli, bis voraussichtlich Dienstag, 21. Juli, die Aus- und Auffahrt Flöhte in Richtung Braunschweig gesperrt.
Ab Mitte August beginnt die eigentliche Grunderneuerung der A36-Fahrbahn im ersten Bauabschnitt zwischen Schladen-Nord und Flöhte. Dazu ist eine sogenannte 3+0-Verkehrsführung eingerichtet. Der komplette Verkehr liegt auf der Fahrbahn in Richtung Harz, während die Fahrbahn in Richtung Braunschweig erneuert wird. Den Verkehrsteilnehmern stehen zwei Spuren in Richtung Harz und eine Spur in Richtung Braunschweig zur Verfügung. Die Arbeiten des ersten Abschnitts werden voraussichtlich bis Ende des Jahres fertiggestellt sein.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Grunderneuerung der A36 zwischen Schladen-Nord und Wolfenbüttel-Süd sowie zu den einzelnen Bauabschnitten sind auf der entsprechenden Projektseite zu finden: Projekt-Detail | Die Autobahn GmbH des Bundes.
Keine Arbeiter in Sicht
Über mehrere Kilometer ziehen sich Baustellen, die den Verkehr oft einspurig fließen lassen– obwohl für viele Autofahrer augenscheinlich nur an einzelnen Stellen gearbeitet wird. Immer wieder stellen sich Autofahrer die gleiche Frage: Warum sind Autobahnbaustellen oft kilometerlang abgesperrt, wenn doch offenbar nur auf wenigen Abschnitten tatsächlich gebaut wird? Die Autobahn GmbH des Bundes erklärt den Grund.

