Hitzewelle: So steht es hier um die Wasserversorgung

Hohe Belastung – Der regionale Wasserversorger erklärt: "Wir sind vorbereitet." Dennoch empfiehlt es sich, unnötigen Wasserverbrauch zu vermeiden.

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Symbolfoto. | Foto: Pixabay

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Helmstedt. An vielen Orten werden Hitzerekorde vermeldet, auch in Helmstedt und Umgebung klettert das Thermometer an diesem Wochenende auf 38 Grad Celsius. So bereitet sich der regionale Wasserversorger Avacon Wasser auf diese Belastungssituation vor?



Bernd Seelig, Netzgebietsleiter bei der Avacon Wasser und verantwortlich für die Wasserversorgung der Region Helmstedt bis Wolfenbüttel, erklärt in einer Pressemitteilung des Unternehmens: „Wir kümmern uns und sind auf die erwartete Hitzewelle vorbereitet. Unsere Anlagen, hier im Besonderen die Fördermengen der Brunnen, Laufzeiten der Pumpen und Wasserstände in den Behältern, werden eng überwacht, damit die Menschen in Helmstedt und Umgebung auch bei hohen Temperaturen zuverlässig mit Trinkwasser versorgt werden. Für die Versorgung der Region Helmstedt/Wolfenbüttel stehen der Avacon Wasser bis zu 1.400 Kubikmeter Wasser pro Stunde zur Verfügung. Derzeit werden im Mittel etwa 75 Prozent dieser Leistung für die Versorgung benötigt. Die Trinkwasserversorgung in Helmstedt und Umgebung ist damit auch bei anhaltender Hitze grundsätzlich gesichert.“

Sparsam mit der Ressource Wasser umgehen


Trotz der gesicherten Wasserversorgung appelliert die Avacon Wasser an einen verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser. Gerade an heißen Tagen steige der Verbrauch erfahrungsgemäß deutlich an – insbesondere dann, wenn viele Haushalte zeitgleich Gärten bewässern oder größere Wassermengen im Außenbereich nutzen. „Trinkwasser ist ein wertvolles Lebensmittel. Deshalb bitten wir darum, Wasser gerade an sehr heißen Tagen möglichst sparsam und verantwortungsvoll zu verwenden“, so Seelig weiter.

Tipps für einen bewussten Umgang mit Wasser


Avacon Wasser empfiehlt unter anderem: Gärten möglichst in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu bewässern, sofern möglich Regenwasser zur Gartenbewässerung zu nutzen, Pools und Planschbecken bei Nichtbenutzung abzudecken, Wasch- und Spülmaschinen nur voll beladen zu betreiben und unnötigen Wasserverbrauch im Haushalt zu vermeiden. "Viele dieser Maßnahmen lassen sich einfach in den Alltag integrieren und reduzieren sowohl den allgemeinen Wasserverbrauch als auch die Kosten", heißt es in der Pressemitteilung von Avacon Wasser..

Duschen, spülen, waschen – aber selten zum Trinken


In Deutschland werden laut Statistischem Bundesamt pro Kopf täglich rund 126 Liter Trinkwasser verbraucht – ein Wert, der auch die Nutzung im Kleingewerbe umfasst. Nur ein sehr kleiner Anteil (etwa 4 Prozent) wird davon zum Trinken oder für die Zubereitung von Lebensmitteln verwendet. Der Großteil des Wassers wird für alltägliche Anwendungen genutzt, allen voran für Körperpflege (36 Prozent) und Toilettenspülung (27 Prozent).

Weitere Anteile entfallen auf das Wäschewaschen (12 Prozent) sowie auf Geschirrspülen und sonstige Haushaltszwecke, wie Reinigung, Gartenbewässerung oder Autopflege (jeweils rund 6 Prozent). Auf sonstige Verbräuche (9 Prozent) entfallen beispielsweise das Bewässern von Zimmer- oder Balkonpflanzen und die Versorgung von Haustieren.

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