Hohe Haftstrafen für Waffenhändler in Osnabrück

Das Landgericht Osnabrück hat fünf Angeklagte wegen unerlaubten Handels mit halbautomatischen Schusswaffen und unerlaubtem Waffenbesitz verurteilt.

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Illegal eingeführte Waffen (Archiv)
Illegal eingeführte Waffen (Archiv) | Foto: Polizei Hannover via dts Nachrichtenagentur

Osnabrück. Das Landgericht Osnabrück hat fünf Angeklagte wegen unerlaubten Handels mit halbautomatischen Schusswaffen und unerlaubtem Waffenbesitz verurteilt. Die Freiheitsstrafen liegen zwischen einem Jahr und drei Monaten sowie vier Jahren und drei Monaten, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Im Juni 2025 wurde eine Aufbauorganisation der Bundespolizei eingerichtet, um die grenzüberschreitenden Vertriebswege der Angeklagten aufzudecken.


Es wurde angenommen, dass die Gruppierung bereits mindestens 100 Schusswaffen nach Deutschland gebracht hatte und 70 weitere in der Türkei bestellt hatte. Am 5. Juli 2025 erfolgte die Festnahme der Angeklagten durch Spezialkräfte der Bundespolizei, die zahlreiche Beweismittel sicherten, darunter einsatzbereite Pistolen und gefälschte Dokumente. Die Ermittlungen begannen, als Bundespolizisten einen der Angeklagten am 25. Mai 2025 auf der B 402 kontrollierten.

Der türkische Staatsangehörige versuchte, sich mit einem gefälschten französischen Aufenthaltstitel auszuweisen. Die Auswertung der Beweismittel führte zur Identifizierung weiterer Mittäter und zeigte, dass die Angeklagten in Wuppertal einen florierenden Handel mit illegalen Waffen betrieben.

Der Einsatz der Bundespolizei hat dazu beigetragen, die illegale Einfuhr von mehreren hundert Schusswaffen zu unterbinden.

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