Innenminister wollen Bevölkerungsschutz im Unterricht verankern

Die Innenminister von Bund und Ländern fordern, den Bevölkerungsschutz zügig im Schulunterricht zu verankern.

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Klassenraum in einer Schule (Archiv)
Klassenraum in einer Schule (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Düsseldorf. Die Innenminister von Bund und Ländern fordern, den Bevölkerungsschutz zügig im Schulunterricht zu verankern. Das berichtet die "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf einen Beschlussvorschlag für die Innenministerkonferenz (IMK) in der kommenden Woche.


Demnach sollen Kinder früh lernen, wie im Ernstfall gehandelt werden kann. Mit Blick auf die veränderte Bedrohungslage seit dem russischen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in der Ukraine, aber auch angesichts zunehmender klimabedingter Schadensereignisse halte die IMK eine stärkere Verankerung des Themas im Unterricht für erforderlich, heißt es in dem Papier. Gleichzeitig könne dieses Wissen damit auch in die Familien hineingetragen und Interesse an ehrenamtlichem Engagement geweckt werden.

Weiter heißt es in dem Beschlussvorschlag, die IMK begrüße, dass sich die Kultusministerkonferenz bereits mit dem Thema befasst habe. Sie solle nun zügig über den Beschluss informiert werden. Die IMK soll vom 17. bis 19. Juni in Hamburg tagen.

Zuletzt hatte sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) für ein solches Vorgehen ausgesprochen. Ähnlich äußerte sich SPD-Fraktionsvize Esra Limbacher. Ein solches Unterrichtsangebot könne Begeisterung für ehrenamtliches Engagement wecken und gleichzeitig die Resilienz der Gesellschaft erhöhen, sagte Limbacher der "Rheinischen Post".

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