Berlin. Trotz Hitze und Trockenheit rechnet die Mineralbrunnenbranche nicht mit flächendeckenden Engpässen bei Mineralwasser. "Branchenweite Versorgungsengpässe erwarten wir nicht. Niemand muss an den heißen Tagen auf Mineralwasser verzichten", sagte Maik Hünefeld, Sprecher des Verbandes der Mineralbrunnen, der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe).
Brunnen und Handel seien auf die steigende Nachfrage vorbereitet. "Die Abfüllanlagen laufen vielerorts im Mehrschichtbetrieb auf Hochtouren", ergänzte Hünefeld. Kurzfristige Engpässe bei einzelnen Sorten seien jedoch möglich. Die größte Herausforderung sei derzeit die Logistik. "Insbesondere der schnelle Rücklauf des Leerguts ist entscheidend, damit den Brunnen kontinuierlich ausreichend Flaschen zur Verfügung stehen", so der Verbandssprecher. Verbraucher sollten leere Flaschen und Kisten daher möglichst schnell zurückbringen.
Zahlreiche Berghütten in den Alpen kämpfen nach jüngsten Berichten wegen schneearmer Winter und langer Trockenperioden mit Wassermangel. Auch viele deutsche Flüsse führen extremes Niedrigwasser. Der Verband vertritt rund 150 überwiegend kleine und mittelständische Mineralbrunnenbetriebe in Deutschland.
Keine flächendeckenden Engpässe bei Mineralwasser
Trotz Hitze und Trockenheit rechnet die Mineralbrunnenbranche nicht mit flächendeckenden Engpässen bei Mineralwasser.
Wasserflaschen (Archiv) | Foto: via dts Nachrichtenagentur
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