"Endlich wieder 2. Liga" – Das steckt hinter der seltsamen VfL-Kampagne

"2. Liga. Der VfL ist wieder da" – Plakate in der Stadt machen stutzig. Dieser Ligarivale ist dafür verantwortlich.

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Der VfL Wolfsburg startet am Wochenende in die Zweitliga-Saison (Archiv).
Der VfL Wolfsburg startet am Wochenende in die Zweitliga-Saison (Archiv). | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Wolfsburg. "Endlich wieder 2. Liga. Der VfL ist wieder da" – das verkünden Plakate in Wolfsburg derzeit. Doch wer steckt hinter dieser Kampagne? Der VfL Wolfsburg? Das wäre ziemlich ungewöhnliches Marketing für einen Bundesliga-Absteiger. Es kommt wohl eher ein Liga-Rivale infrage. War es etwa Häme aus der Löwenstadt? Nein, auch diese Vermutung entpuppt sich beim genauen Hinsehen als falsch.



Die Plakat-Kampagne verweist auf die Internetadresse vfl.de/wolfsburg. Und genau um diese Homepage und diese URL geht es auch bei der Kampagne. Hinter der Domain vfl.de stecken nämlich nicht die grünen Wölfe, sondern die Lila-Weißen aus Osnabrück. Sie haben sich vor 25 Jahren diese kurze und prägnante Domain gesichert. Eine weitreichende und vorausschauende Aktion im Online-Zeitalter.

VfL Osnabrück feiert Jubiläum seiner Domain


Darauf verweist der Drittliga-Meister und Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück auch in einem kurzen Text, der hinter der URL vfl.de/wolfsburg zu finden ist. Dort heißt es: "Liebe Wolfsburgerinnen und Wolfsburger, wir wollten nur kurz Hallo sagen. Im Fußball wird viel geplant, vorbereitet, gerackert und durchdacht - trotzdem ist manchmal jemand schneller. Während ihr euch vor 25 Jahren in der Bundesliga etabliert habt, international im UI-Cup spieltet, Wolfgang Wolf die „Wölfe“ coachte und ihr zwei Spieler im Kader hattet, die später auch bei uns kickten, haben wir uns vfl.de gesichert! Ihr hattet andere Pläne, natürlich. Abstiege tun weh, sehr sogar. Wir kennen das. Wir freuen uns auf zwei spannende Duelle gegen euch im Jubiläumsjahr unserer Domain. Bis bald an der Bremer Brücke!"

Zum Liga-Start geht es für die Wolfsburger zunächst am Samstag aber zu Hause gegen den 1. FC Kaiserslautern (20.30 Uhr), während Eintracht Braunschweig bereits um 13 Uhr beim 1. FC Magdeburg den Auftakt bestreitet.

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