Anzeige

Kinokritik: „Chaos im Netz“ – Ralph und Vanellope erobern das Internet

20. Januar 2019
Ab Donnerstag erkunden Ralph und Vanellope die Weiten des Internets. "Chaos im Netz" ist natürlich auch im C1 zu sehen. Foto: C1 Cinema, Video: Alexander Dontscheff
Braunschweig. Am kommenden Donnerstag ist der offizielle Start des neuen Animationsfilms "Chaos im Netz" mit den alten Arcade-Helden Randale-Ralph und Rennfahrerin Vanellope von Schweetz. In der Fortsetzung von "Ralph reichts" wird die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe gestellt. regionalHeute.de und die Kinokritiker konnten sich den Film bereits in einer Vorpremiere anschauen.

Nachdem Disney in „Ralph reichts“ die Welt klassischer Arcade-Videospiele zu einem ebenso kurzweiligen wie berührenden Animations-Abenteuer mit wahren Heerschaaren bekannter und unbekannter Computerspielfiguren verwurschtelt hat, stellen sich die Regisseure Phil Johnston und Rich Moore in der Fortsetzung nun sogar einer noch viel größeren Herausforderung: „Chaos im Netz“ presst die ganze Bandbreite des Internets von viralen Videos bis zu aufdringlichen Pop-ups, von freundlichen Likes bis zu fiesen Kommentaren, von Auktionshäusern bis zu Suchmaschinen in 112 unfassbar unterhaltsame Minuten. Pointiert, zeitgemäß und charmant umgesetzt.

Inhalt

Randale-Ralph und Rennfahrerin Vanellope von Schweetz müssen ihre Arcade-Spiele verlassen – um in den Weiten des Internets nach einem Ersatzteil für das kaputte Kart-Rennspiel Sugar Rush zu suchen. Natürlich werden sie bei ebay fündig und ersteigern das Teil… allerdings für über 20.000 Dollar. Nun stehen sie vor der Aufgabe, das Geld aufzutreiben. Doch dafür gibt es ja gerade im Internet jede Menge Möglichkeiten. Gemeinsam gehen die beiden die Sachen an. Aber als Vanellope in einem wesentlich aufregenderen Rennspiel als dem eigenen ihre wahre Bestimmung findet, wird die Freundschaft auf eine harte Probe gestellt und das Internet ins Chaos gestürzt.

Trailer

Kritik

„Chaos im Netz“ steht dem ersten Teil in Sachen Kreativität und Einfallsreichtum in nichts nach. Zur abermals humorvollen, mit skurrilen Details gespickten Story gesellen sich diesmal nur noch mehr augenzwinkernde Querverweise und Anspielungen auf ikonische Figuren der Videospielgeschichte und bekannte (Online-) Marken hinzu. Dadurch, dass Randale-Ralph diesmal das Internet unsicher macht, wird dies noch durch viele witzige Hinweise auf digitale und soziale Medien ergänzt. Medien, die die meisten von uns nutzen oder zumindest kennen.

Der Film lebt vor allem von dieser anderen Sicht auf das Internet. Und wenn die Welt von Disney mit ins Spiel kommt, wird diese sogar selbst auf die Schippe genommen. Die Szenen mit den ihrer Klischees überdrüssigen Disney-Prinzessinnen sorgten für die meisten Lacher im Kino. Von der Story selbst, sollte man dagegen keine Weltwunder erwarten. Letztendlich bleibt es ein Kinderfilm – wenn auch Erwachsene durchaus ihren Spaß mit den knapp zwei Stunden Animations-Spektakel haben dürften.

Die Kinokritiker waren sich diesmal einig. Wir vergeben 4 von 5 regionalHeute.de-Punkten

Medienpartner
Anzeigen
Anzeigen