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Kostengünstige Schülertickets: CDU will regionale Lösung



Braunschweig

Kostengünstige Schülertickets: CDU will regionale Lösung


Antje Keller, jugendpolitische Sprecherin der CDU Fraktion. Foto: Archiv/CDU
Antje Keller, jugendpolitische Sprecherin der CDU Fraktion. Foto: Archiv/CDU

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Braunschweig. Die CDU-Fraktion unterstützt die seit vielen Jahren laufenden Bestrebungen des Stadtschülerrates zur Einführung kostengünstiger Schülertickets. Mit den nun vorliegenden Anträgen starten diese Bemühungen womöglich in eine finale Phase und deshalb befürwortet die CDU diese grundsätzlich. Das teilt die CDU Ratsfraktion mit.



Antje Keller, jugendpolitische Sprecherin der CDU Fraktion erläutert: „Die Braunschweiger CDU steht für Chancengleichheit, für die Förderung von Bildungsabschlüssen und die Entlastung von Familien. Deshalb haben wir die Idee der kostengünstigen Schülerfahrkarten stets positiv begleitet. Wir wünschen uns eine regionale Lösung und machen uns für diese stark!“

Beschluss soll am 4. September erfolgen


Gleichwohl ist die CDU realistisch genug – übrigens im Einklang mit den anderen Fraktionen – zu erkennen, dass eine Lösung im Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) und mit Hilfe finanzieller Unterstützung durch das Land Niedersachsen nicht kurzfristig zu realisieren ist. Dennoch sollte in der Ratssitzung am 4. September ein Beschluss erfolgen, damit ein klarer Auftrag an die Verwaltung gehen kann. Allerdings möchte die CDU dann noch weitere Punkte in den Beschluss aufnehmen.


„Es ist etwas bedauerlich, dass von SPD und Grünen an vielen Stellen ein komplett neuer Sachverhalt aufgemacht wird. Denn weder der Preis von 20 Euro pro Fahrkarte und Monat, noch die im Antrag genannte Wochenkarte finden sich im teuer beauftragten Gutachten. Gerade die Wochenkarten waren darüber hinaus nie Forderung der Schülerschaft. Und wie sich die vermeintlichen Kosten von ‚unter 1 Million Euro pro Jahr‘ ergeben, scheint nur den Antragstellern klar zu sein“, hält Keller für die CDU fest.

Auch andere Gruppen prüfen


Sie schlägt deshalb vor, dass in dem neuen Konzept zum einen geprüft wird, ob auch andere Gruppen – wie beispielsweise Jugendliche bis 22 Jahre im Freiwilligen Sozialen beziehungsweiseÖkologischen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst ebenfalls in den Genuss einer kostengünstigen Fahrkarte kommen können. Zum anderen möchte die CDU vor einem möglichen Beschluss klar aufgeschlüsselt haben, welche Vor- aber auch welche Nachteile jeweils Jahres-, Monats- und Wochenkarten in puncto Bürokratie, Flexibilität und zusätzlicher Kosten haben. Darüber hinaus erwartet die CDU – vorrangig von der Verwaltung, allerdings auch in Zusammenarbeit mit der Braunschweiger Verkehrs GmbH – Ideen zur Kompensation zusätzlich entstehender Kosten, damit diese nicht komplett den städtischen Haushalt belasten.

„Diesen Vorschlag halte ich für sehr generationengerecht. Denn er sorgt langfristig dafür, dass wir der Generation, die heute vom kostengünstigen Schülerticket profitiert, auch zukünftig finanzielle Gestaltungsmöglichkeiten erhalten“, so Keller.


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