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Krause-Hotopp reagiert auf Kritik von Försterling



Wolfenbüttel

Krause-Hotopp reagiert auf Kritik von Försterling


Diethelm Krause-Hotopp von den Cremlinger Grünen reagiert auf die Kritik von Björn Försterling an der Landesregierung. Foto: Privat
Diethelm Krause-Hotopp von den Cremlinger Grünen reagiert auf die Kritik von Björn Försterling an der Landesregierung. Foto: Privat

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Region. In einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung kritisierte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Björn Försterling die Landesregierung für die Umsetzung der Inklusion in Schulen (regionalWolfenbüttel.de berichtete). Grund für die Kritik war das schlechte Abschneiden Niedersachsens in der kürzlich erschienenen Inklusionsstudie der Bertelsmann Stiftung. Nun reagierte Diethelm Krause-Hotopp von den Cremlinger Grünen auf die Kritik von Björn Försterling in einer Mitteilung an unsere Redaktion, die an dieser Stelle unkommentiert und ungekürzt veröffentlicht wird.




Während die SPD/Grüne-Landesregierung – seit 2013 im Amt – konsequent auf gemeinsamen, aber differenzierten Unterricht setzt, herrschte unter der CDU/FDP-Landesregierung überwiegend der Schwerpunkt auf Aussonderung und Bevorzugung des gegliederten Schulsystems. Besonders FDP-Schulexperte Björn Försterling versucht sich als Gegner der Gesamtschulen zu profilieren. Auf internationalen Druck führten CDU und FDP erst 2013, als eins der letzten Bundesländer, das Gesetz zur inklusiven Bildung in Niedersachsen ein. Jetzt rügt der FDP-Bildungsexperte: „Derzeit fehlen niedersachsenweit mehr als 1000 Sonderpädagogen.“ Warum hat seine Partei, als sie in der Regierung war akzeptiert, dass diese Umwandlung nur unzureichend vorbereitet war? Warum hat er nicht zusätzliche Ausbildungskapazitäten von FörderpädagogInnen an den Hochschulen durchgesetzt? Warum gab es von seiner Regierung kein groß angelegtes Fortbildungsprogramm für FörderpädagogInnen? Als Schulexperte hätte er den Fehlbedarf aufgrund seiner Zahlenkenntnis doch voraussehen müssen! Jetzt in der Opposition schaut er wohl genauer hin! Interessant ist auch, dass Försterling noch den alten Begriff Sonderpädagogen benutzt. Macht er dies bewusst, weil die Schülerinnen und Schüler einen Sonderunterricht an Sonderschulen benötigen und daher ausgesondert werden müssen? Im Schulgesetz gibt es nur noch Förderschulen, also Förderschullehrer und - lehrerinnen.



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