KVG Braunschweig erhält Bundesförderung für Elektro-Busse

Insgesamt 24 weitere elektrisch angetriebene Busse können im Rahmen der technologieoffenen Förderrichtlinie für alternative Antriebe von Bussen im Personenverkehr beschafft werden.

Insgesamt 24 weitere elektrisch angetriebene Busse können im Rahmen der technologieoffenen Förderrichtlinie für alternative Antriebe von Bussen im Personenverkehr beschafft werden.
Insgesamt 24 weitere elektrisch angetriebene Busse können im Rahmen der technologieoffenen Förderrichtlinie für alternative Antriebe von Bussen im Personenverkehr beschafft werden. Foto: F.Markgraf / KVG

Braunschweig. Nachdem über ein früheres Förderprogramm aktuell 32 Elektrobusse in der Beschaffung sind, wurde das Unternehmen nun erneut in ein Förderprogramm des Bundes zur Unterstützung des E-Bus-Einsatzes aufgenommen. Wie das Unternehmen am Dienstag berichtet, können insgesamt 24 weitere elektrisch angetriebene Busse können im Rahmen der technologieoffenen Förderrichtlinie für alternative Antriebe von Bussen im Personenverkehr beschafft werden. Die Förderung durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) beträgt in Summe voraussichtlich 6.976.000 Euro.


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Am gestrigen Montag nahm Geschäftsführer Axel Gierga die Förderurkunde in Berlin persönlich entgegen. „Wir sind hoch erfreut und dankbar, dass es dieses Förderprogramm gibt. Es ist ein weiterer, echter Meilenstein auf unserem Weg zu einem klimafreundlichen ÖPNV in Salzgitter, Wolfenbüttel, Bad Harzburg und Helmstedt. Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass die CO2-Emmissionen im öffentlichen Verkehr deutlich runtergehen. Bis 2030 sollen rund die Hälfte aller neuen Busse mit alternativem Antrieb ausgestattet sein. Ab 2030 wollen wir keine Dieselbusse mehr kaufen. So profitieren auch die Fahrgäste, denn ihre Entscheidung für den ÖPNV ist immer stärker auch eine Entscheidung für den aktiven Klimaschutz.“

14 E-Busse in Betrieb



Die KVG hat in den letzten Jahren bereits vorgearbeitet und inzwischen 14 E-Busse in Betrieb, sieben weitere sind noch in diesem Jahr im Zulauf, 16 folgen voraussichtlich Anfang 2023. Die Infrastruktur auf den Betriebshöfen wurde inzwischen stetig passend ausgebaut. Auch KVG-Betriebsleiter Dirk Reese ist vom Einsatz der bisherigen E-Busse auf den Stadtlinien mehr als angetan: „Die Entwicklung in Sachen E-Bus hat in den letzten Jahren stark angezogen. Im alltäglichen Betrieb gibt es gegenüber herkömmlichen Dieselbussen im direkten Vergleich nahezu nur noch Vorteile. Neben der Emissionsfreiheit ist vor allem die gute Reichweite für unseren Betrieb ausschlaggebend. Zudem sind die Fahrgastkapazitäten gleichwertig bei deutlich höherem Komfort und unser Fahrpersonal ist von Laufruhe und Zuverlässigkeit bereits mehr als überzeugt.“

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16 Solo- und acht Gelenkbusse werden die Flotte der KVG bis 2025 dank der neuen Förderung emissionsfrei weiter verstärken. Damit erfüllt die KVG Schritt für Schritt ihr Ziel, die „Clean Vehicle Directive“ (zu Deutsch: die Richtlinie über die Förderung sauberer und energieeffizienter Fahrzeuge). Diese hatte die EU-Kommission 2019 verabschiedet und sie beinhaltet, dass ab dem 2. August 2021 bis Ende 2025 mindestens 45 Prozent aller von öffentlichen Unternehmen neu beschafften Busse „saubere Straßenfahrzeuge“ sein müssen – darunter die Hälfte emissionsfrei.

Der Einsatz der E-Busse auf den Linien der KVG wird die klimapolitischen Ziele der Kommunen zudem aktiv unterstützen. Für die Beschaffung der 24 E-Busse wird ebenfalls eine zusätzliche Förderung aus Finanzmitteln des Landes Niedersachsens angestrebt. Die KVG plant die Mittel des Bundes mit Landesfördermitteln zu kombinieren und würde so voraussichtlich auf fast 63 Prozent Förderung in Höhe der Beschaffungskosten kommen. Die geplanten Beschaffungskosten liegen derzeit bei etwa 15 Millionen Euro.


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