Landespolitiker aus unserer Region bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Bei einem Unfall im Kreis Wolfenbüttel wurden Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier und sein Fahrer schwer verletzt.

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Bei dem Unfall erlitten Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier und sein Fahrer schwere Verletzungen.
Bei dem Unfall erlitten Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier und sein Fahrer schwere Verletzungen. | Foto: Feuerwehr Cremlingen

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Region. Die Meldung zu einem schweren Verkehrsunfall bei Hordorf im Landkreis Wolfenbüttel liegt schon mehr als eine Woche zurück, regionalHeute.de berichtete damals aktuell. Inzwischen steht fest: Eines der Fahrzeuge war der Dienstwagen des Staatssekretärs im Landeswirtschaftsministerium, Matthias Wunderling-Weilbier. Der ehemalige Helmstedter Landrat und Bürgermeister der Stadt Schöningen, der seit 2020 Staatssekretär ist, gehörte als Beifahrer zu den Unfallopfern. Er erlitt dabei zahlreiche Verletzungen.



Das bestätigte jetzt das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen auf Anfrage von regionalHeute.de. Dass es sich bei einem der verunfallten Fahrzeuge um den Dienstwagen von Wunderling-Weilbier handelte und dass der Staatssekretär dabei Verletzungen davongetragen hatte, darüber berichtete zuerst die Braunschweiger Zeitung.

Matthias Wunderling-Weilbier und sein Fahrer schwer verletzt


Bei dem Unfall an der Kreuzung L633 zwischen Hordorf und Scheppau am 16. Oktober kam es laut Angaben des Ministeriums zu einem Zusammenstoß eines Pkws mit dem Dienstwagen des Staatssekretärs. "Der Fahrer des Dienstwagens und Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier wurden hierbei teils schwer verletzt. Der Fahrer des beteiligten Pkw wurde unserer Kenntnis nach leicht verletzt", erklärt Sebastian Schumacher, Pressesprecher des Ministeriums. Laut Polizei-Meldung hatte ein Audi-Fahrer – der Dienstwagenfahrer von Wunderling-Weilbier – beim Linksabbiegen einen Porsche übersehen, der Vorfahrt hatte. Durch den Unfall wurde zudem ein Autoteil auf ein weiteres drittes unbeteiligtes Fahrzeug geschleudert.

Wunderling-Weilbier erlitt mehrere Knochenbrüche


Laut Aussage aus dem Ministerium habe Wunderling-Weilbier multiple Knochenbrüche erlitten. "Insbesondere der Rippenbereich, das Brustbein sowie das Wadenbein sind betroffen", heißt es vonseiten des Ministeriums. Und weiter: "Der Staatssekretär wurde in einem Braunschweiger Krankenhaus erst intensivmedizinisch und im Anschluss auf der Chirurgie behandelt. Eine Operation war nicht erforderlich. Er hat kürzlich das Krankenhaus verlassen und wird nun ambulant zu Hause weiterhin medizinisch betreut." Wunderling-Weilbier sei demnach ansprechbar, telefonischer sowie schriftlicher Austausch finden statt.

Archivbild von Matthias Wunderling-Weilbier.
Archivbild von Matthias Wunderling-Weilbier. Foto: Werner Heise


Wie lange der Staatssekretär sein Dienstgeschäft ruhen lassen muss, lasse sich derzeit nicht genau sagen. Die Genesung brauche Zeit. Das sei klar. Von mehreren Wochen sei in jedem Fall auszugehen. "Höchste Priorität haben die Stabilisierung seines Gesundheitszustandes, das Wiedererlangen von Schmerzfreiheit und das bestmögliche Verheilen der schwerwiegenden Brüche. Das Ministerium steht regelmäßig in Kontakt mit Matthias Wunderling-Weilbier und erkundigt sich über den Fortgang der Genesung. Vollständige Genesung geht vor schneller Rückkehr in den Dienst – und dafür herrscht hier größtes Verständnis", betont der Ministeriumssprecher.

Unfall löst Schock im Ministerium aus


Der Unfall habe die Mitarbeiter im Landesministerium durchaus mitgenommen. "Es ist klar, dass dieser Unfall ein Schock für uns war. Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier wird aufgrund seiner aufopferungsvollen Arbeitsweise und seiner Persönlichkeit weitläufig sehr geschätzt", teilt der Pressesprecher mit. Es sei zudem "offensichtlich, dass der Wegfall seiner Arbeitskraft nicht leicht zu kompensieren ist." Dennoch habe Minister Grant Hendrik Tonne über interne Vertretungsregelungen eine vollumfängliche Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit des Hauses organisiert, teilt das Ministerium mit.