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Landtagswahl am Sonntag - „Wahlstudio“ im Rathaus


Wahlforschung, Hochrechnungen und Ergebnisse gibt es für die Braunschweiger Bürger am Sonntag im Rathaus. Foto: Archiv
Wahlforschung, Hochrechnungen und Ergebnisse gibt es für die Braunschweiger Bürger am Sonntag im Rathaus. Foto: Archiv Foto: Robert Braumann

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14.10.2017

Braunschweig. Eigene Hochrechnungen und die aus den Wahlbezirken der Stadt eintreffenden Wahlergebnisse präsentiert das Referat Stadtentwicklung und Statistik, zuständig für Wahlen und Stadtforschung, am kommenden Sonntag, 15. Oktober, im "Wahlstudio" im großen Sitzungssaal des Rathauses, Platz der Deutschen Einheit 1.


Um 17.40 Uhr eröffnet Stadtrat Claus Ruppert in seiner Funktion als Kreiswahlleiter die öffentliche Veranstaltung. Es folgt ein aktueller Braunschweig-Film über „Wirtschaft und Wissenschaft“. Ab 18 Uhr richtet sich der Blick zunächst auf das landesweite Wählervotum, wenn die Wahlforschungsinstitute ihre ersten Wahlprognosen liefern. Auf einer Großbildleinwand werden Informationen zu dieser und vergangenen Wahlen gezeigt, bevor die städtischen Hochrechnungen und Wahlergebnisse eintreffen und erläutert werden.

Im Foyer vor dem Ratssaal informieren Schautafeln über die Wahlen der letzten Jahre und ein Party-Service hält wie gewohnt eine Auswahl an Getränken sowie kalte und warme Speisen bereit.

Erste Hochrechnungen bis 20 Uhr


Zwischen 19.30 Uhr und 20 Uhr ist mit der ersten Braunschweiger Hochrechnung für die Parteien (Zweitstimmen) zu rechnen. Anschließend werden Hochrechnungen für die drei Braunschweiger Landtagswahlkreise (Erststimmen) präsentiert. Hieraus wird ersichtlich, ob und wo es in den drei Wahlkreisen ein Kopf an Kopf-Rennen oder klare Gewinner der Direktmandate geben wird. Die aussichtsreichen Direktkandidaten erhalten dann Gelegenheit, sich zum Ergebnistrend im eigenen Wahlkreis und im Land zur äußern.

Die Spannung steigt


„Aufgrund der im Vergleich zur Landtagswahl 2013 außergewöhnlich hohen Briefwahlnachfrage, dem hohen Anteil an Wechselwählern und der im Vorhinein nicht kalkulierbaren Zahl an Nichtwählern wird es diesmal sowohl für die Kandidaten als auch für die Mehrheitsverhältnisse im Landtag mindestens so spannend wie bei der Landtagswahl vor vier Jahren,“ so Hermann Klein, Leiter des Wahlamtes. „Ein Indiz dafür ist zum Beispiel, dass Infratest-dimap für ARD/NDR und die Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF allein in Braunschweig in insgesamt zehn Wahlbezirken plus in einem Wahlbezirk in der Gemeinde Vechelde (Wahlkreis 2) Wählernachbefragungen durchführen werden.“ Zur Erinnerung: Bei der Landtagswahl 2013 war in Hildesheim der Vorsprung des SPD-Kandidaten von 334 Stimmen vor seinem CDU-Wettbewerber letztlich entscheidend für die neuen Mehrheitsverhältnisse im Landtag.

Endergebnisse gegen 22 Uhr


Ab etwa 20 Uhr folgen weitere Hochrechnungen für Braunschweig, die einen Ausblick auf die vorläufigen Endergebnisse geben. Danach geht es über zur Betrachtung der laufend eintreffenden Zwischenergebnisse aus den 223 Braunschweiger und 27 Vechelder Wahlbezirken, wie zum Beispiel aus den Hochburgen der Parteien. Die vorläufigen Endergebnisse für alle drei Wahlkreise werden gegen 22 Uhr erwartet.

„Wahl-Atlas" zum Abschneiden der Parteien


Im Laufe des Montags werden neben grafisch aufbereitetem Anschauungsmaterial die vorläufigen Endergebnisse auch im neuen „Wahl-Atlas“ bereitgestellt, mit dem jeder selbst Karten erzeugen und sich stadtweit ein Bild über das Abschneiden der Parteien nach Erst- und Zweitstimme in den Wahlbezirken und Stadtbezirken Braunschweigs machen kann. Weitere Informationen gibt das Referat Stadtentwicklung und Statistik unter der Telefonnummer (05 31) 470 4114 und im Internet unter www.braunschweig.de/wahlen.


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