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Lehrermangel: Das sagen die Landtagsabgeordneten



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Lehrermangel: Das sagen die Landtagsabgeordneten

von Sandra Zecchino


Wer ist Schuld am Lehrermangel? Symbolbild: pixabay
Wer ist Schuld am Lehrermangel? Symbolbild: pixabay Foto: pixabay

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Region. Laut einer Studie der BertelsmannStiftung werden bis zum Jahr 2025 deutlich mehr Schüler erwartet als bisher angenommen. Aus diesem Grund fragte regionalHeute.de bei den Landtagsabgeordneten nach, ob sie von der Entwicklung überrascht seien und wie die Landesregierung nun reagieren müsse.



Weder für Angelika Jahns (CDU) noch für Detlef Tanke (SPD) kamen die Zahlen überraschend. Und auch bei dem Punkt, dass dringend mehr Lehrer benötigt werden, sind sie sich einig. Nur in der Frage, welche Politik die aktuelle Situation verusacht hat, trennen sich die Meinungen.

Jahns wird der aktuellen Landesregierung vor, zu spät zu reagieren. "Bereits heute sind viele Lehrerstellen nicht besetzt, die Unterrichtsversorgung ist schlecht", fasst sie die Situation aus ihrer Sicht zusammen. "Als Opposition haben wir diesen Missstand immer wieder angemahnt, getan hat sich leider unter dieser Landesregierung nicht viel", so Jahns weiter. Lehrerstellen müssten zur Verfügung gestellt und die Lehrerausbildung optimiert werden.

Den Vorwurf der Opposition, dass von der Regierung mehr gemacht werden müsse, weißt Tanke zurück. "Die CDU hat in ihrer Regierungszeit die Studienplätze abgebaut", erinnert er. Bereits seit Anfang 2016 führe die SPD immer wieder aus, dass es mehr Schüler geben würde und dementprechend mehr Lehrer benötigt werden. "Aktuell stehen wir vor dem Dilemma, dass Geld für mehr Lehrer vorhanden wäre, aber nicht genügend Fachkräfte", schließt Tanke.


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