Nach Torfhaus-Tragödie - Harzturm bleibt vorübergehend geschlossen

Vor dem Eingang wurden Blumen, Kerzen und ein Kuscheltier niedergelegt.

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Vor dem Eingang wurden unter anderem Blumen niedergelegt.
Vor dem Eingang wurden unter anderem Blumen niedergelegt. | Foto: @fotobully

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Torfhaus. Am Donnerstagnachmittag ereignete sich an der Touristenattraktion Harzturm in Torfhaus eine Tragödie. Drei Menschen stürzten in den Tod. Während sich die Polizei mit Aussagen noch bedeckt hält, sprechen einige Medien davon, dass die Familie absichtlich in den Tod gesprungen sei. Der Turm selbst ist seit dem Unglück geschlossen.



Seit Freitag verkündet die Internetseite des Betreibers, dass der Harzturm vorübergehend geschlossen bleibe. Auf den Social-Media-Kanälen Instagram und Facebook findet sich zudem ein persönliches Statement von Roman Kate aus der Geschäftsführung der Harzturm GmbH: "Wir sind tief erschüttert über das tragische Ereignis, das sich gestern am Harzturm ereignet hat. Unsere Gedanken sind bei den Verstorbenen, ihren Angehörigen und allen, die ihnen nahestehen. Unser aufrichtiger Dank gilt den Einsatzkräften der Polizei, der Feuerwehr und dem Kriseninterventionsteam für ihren Einsatz - ebenso unseren Mitarbeitenden, die in einer außerordentlich schweren Situation besonnen und professionell gehandelt haben."

Harzturm weiter geschlossen


Auch am heutigen Samstag blieb der Harzturm geschlossen. Während im Eingang der Standard-Aufsteller für geschlossene Tage steht, wurden vor dem Eingang Blumen, Kerzen und ein Kuscheltier niedergelegt. Wann es weitergeht, ist also unklar. In einem Artikel von Bild-Online heißt es, Altenaus Ortsbürgermeister Karl-Heinz Ehrenberg habe angekündigt: "Wir werden im Rat über eventuelle zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen beraten.“ Ob der Turm erst danach wieder aufmachen kann, ist aber unklar.

Ist die Familie wirklich freiwillig von hier oben in den Tod gesprungen?
Ist die Familie wirklich freiwillig von hier oben in den Tod gesprungen? Foto: @fotobully


Familie aus der Schweiz


Während die Polizei lediglich bestätigt hatte, dass es sich bei den Toten um eine Familie (zwei männliche, eine weibliche Person) gehandelt habe, will Bild wissen, dass es sich um eine Familie aus der Schweiz mit Kleinkind gehandelt habe, die mit dem Wohnmobil angereist sei. Als Quelle wird auch hier Karl-Heinz Ehrenberg genannt. Demnach sei die Familie gesprungen, einer der Erwachsenen habe das Kind im Arm gehalten. Durch die Behörden bestätigt wurde dies allerdings noch nicht.