Hannover. Die Nachfrage nach Industriegütern aus Niedersachsen ist im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt um 8 Prozent gestiegen. Das teilte das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Freitag in Hannover mit.
Während die Inlandsbestellungen um 1 Prozent zurückgingen, legten die Auslandsbestellungen um 17 Prozent zu.
Bei den Investitionsgütern verzeichnete das Amt ein Plus von 6 Prozent, bei den Verbrauchsgütern ein Minus von 21 Prozent. In den umsatzstärksten Branchen entwickelte sich die Nachfrage unterschiedlich: Im sonstigen Fahrzeugbau stieg sie um 68 Prozent, in der Metallerzeugung und -bearbeitung um 16 Prozent und im Maschinenbau um 5 Prozent.
Dagegen sanken die Bestellungen in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen um 3 Prozent und bei Metallerzeugnissen um 10 Prozent.
Im Vergleich zum Vormonat Juni verringerte sich die Gesamtnachfrage um 9 Prozent. Die Inlandsbestellungen nahmen um 12 Prozent ab, die Auslandsbestellungen um 6 Prozent.
Die Nachfrage nach Vorleistungsgütern sank preisbereinigt um 3 Prozent, die nach Investitionsgütern um 12 Prozent.
Nachfrage nach Industriegütern aus Niedersachsen steigt um 8 Prozent
Die Nachfrage nach Industriegütern aus Niedersachsen ist im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat preisbereinigt um 8 Prozent gestiegen.
Industrieanlagen (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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