Polizeieinsatz ohne Polizei: Hier musste der Zugverkehr unterbrochen werden

Auf der Strecke zwischen Braunschweig und Hannover kam es am Donnerstag zu Problemen. Doch was war der Grund?

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Am Donnerstag kam es zu Zugausfällen.
Am Donnerstag kam es zu Zugausfällen. | Foto: Werner Heise

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Peine. In den Mittagsstunden des heutigen Donnerstags informierte die Bahn ihre Kunden darüber, dass der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Braunschweig und Hannover unterbrochen sei. Der Grund sei ein Polizeieinsatz bei Peine. Es komme zu Verspätungen und Ausfällen. regionalHeute.de wollte von der Polizei wissen, was da los war, und bekam eine überraschende Antwort.



Bei der örtlichen Polizei in Peine hatte man keine Kenntnisse von so einem Vorfall. Pressesprecher Malte Jansen verwies aber auf die Bundespolizei, die in der Regel für solche Einsätze zuständig sei.

Einen „Schlag“ verspürt


Doch auch Kevin Müller von der zuständigen Bundespolizeiinspektion Hannover musste sich erst schlau machen. "Zu dem konkreten Fall wussten auch die Kollegen hier nichts, so dass aktiv recherchiert wurde", berichtet der Pressesprecher. Demnach habe wohl an einem Bahnübergang ein Güterzug einen „Schlag“ verspürt. "Da man zunächst nicht ausschließen konnte, dass es sich um ein Tier oder einen Menschen handelte, sperrte die DB AG präventiv die Strecke und suchte den Bereich ab", schildert Müller den Ablauf.

Sperrung wieder aufgehoben


Man habe glücklicherweise nichts aufgefunden, so dass man von einem Stein ausgehe, der aufgrund der Baustellen auf der Strecke möglicherweise gegen den Güterzug geschlagen sei. Mittlerweile sei die Streckensperrung wieder aufgehoben worden. Es seien aber weder Bundes- noch Landespolizei alarmiert worden.

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