Wolfsburg. Die Versorgung krebskranker Kinder im Klinikum Wolfsburg wird durch ein neues, hochmodernes Ultraschallgerät verbessert. Der HEIDI-Förderverein für krebskranke Kinder hat dafür 40.000 Euro gespendet. Darüber informiert das Klinikum Wolfsburg in einer Pressemitteilung.
Das Gerät sei speziell für die Behandlung junger onkologischer Patienten vorgesehen, die aufgrund ihrer Erkrankung und häufig geschwächter Immunabwehr besonders auf Hygiene und Infektionsschutz angewiesen sind. Demnach wurde in der Kinderklinik bisher ein Ultraschallgerät genutzt, das auch in anderen Bereichen des Klinikums zum Einsatz kam. Vor Untersuchungen in der Kinderonkologie musste es deshalb aufwendig desinfiziert werden. Mit dem neuen System können Untersuchungen flexibler und direkt dort durchgeführt werden, wo sie benötigt werden. Gleichzeitig werden die Arbeitsabläufe für das Behandlungsteam erleichtert.
Engagement für die Kinderklinik
Übergeben wurde das Gerät von Jens-Uwe Kirsch, Vorsitzender des HEIDI-Fördervereins, Schatzmeisterin Edith Horn und Beisitzer Nico Alaimo an Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann und Dr. Sally Mukodzi aus der Kinderonkologie. Oberbürgermeister Weilmann würdigte die Unterstützung: „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement die Kinderklinik unseres Klinikums immer wieder unterstützt wird. Eine Spende wie diese vom HEIDI-Förderverein hilft der Stadt als Trägerin des Klinikums ganz konkret und schafft bessere Bedingungen für die Behandlung schwer erkrankter Kinder und für die Menschen, die sie jeden Tag begleiten.“
Regelmäßige Untersuchungen besonders wichtig
Für die Kinderklinik sei die Anschaffung ein wichtiger Gewinn. Chefärztin Prof. Dr. Jacqueline Bauer betont, notwendige Untersuchungen sollten gerade bei krebskranken Kindern so schonend und unkompliziert wie möglich in die Behandlung integriert werden. Für Kinder mit einer Krebserkrankung sind regelmäßige Untersuchungen besonders wichtig. Dr. Sally Mukodzi erklärt, dass Veränderungen häufig engmaschig beobachtet werden müssen. Ultraschall liefere dabei wichtige Informationen unmittelbar, schmerzfrei und ohne zusätzliche Strahlenbelastung. Ein eigenes modernes Gerät erleichtere deshalb die Arbeit der Kinderonkologie erheblich.
Dank an alle Unterstützer
Ermöglicht wurde die Spende durch zahlreiche Aktionen, die der HEIDI-Förderverein in den vergangenen Monaten organisiert oder begleitet hat. Vorsitzender Jens-Uwe Kirsch dankte allen Unterstützern, die solche Anschaffungen möglich machen. Mit dem neuen Ultraschallgerät erweitert die Kinderklinik ihre diagnostische Ausstattung und kann die vorhandenen Geräte künftig gezielter für unterschiedliche Patientengruppen einsetzen.

