Niedersachsen schrumpft

von Robert Braumann


Bis zum Jahr 2030 werden rund 140.000 Menschen weniger in Niedersachsen leben. Besonders ländliche Regionen sind betroffen. Foto: Land Niedersachsen
Bis zum Jahr 2030 werden rund 140.000 Menschen weniger in Niedersachsen leben. Besonders ländliche Regionen sind betroffen. Foto: Land Niedersachsen

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Region. Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung wird die Bevölkerungsanzahl in Deutschland bis zum Jahr 2030 um mehr als eine halbe Million Einwohner schrumpfen. In Niedersachsen werden bis dahin rund 140.000 Menschen weniger wohnen. Während Braunschweig von der Entwicklung kaum betroffen ist, werden besonders der Landkreis Goslar und der Landkreis Wolfenbüttel spürbar weniger Einwohner bekommen. 

Im Landkreis Goslar sinkt die Einwohnerzahl in den nächsten 15 Jahren demnach von 135.820 (2015) auf 122.180 (2030). Im Landkreis Wolfenbüttel geht es von 118.990 Einwohner, runter auf 111.480. Ein Minus von 7,2 Prozent. In der Stadt Braunschweig dagegen, werden die Einwohnerzahlen laut Studie steigen. Von 251.460 (2015) auf 257.700 (2030). Generell setzt sich der Trend fort: Städtische Regionen wachsen, der ländliche Raum verliert. Laut Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, ist es die zentrale Herausforderung, auch in einwohnerschwachen Regionen flexible Mobilitätsangebote, schnelles Internet und eine angemessene Gesundheitsversorgung in erreichbarer Nähe anzubieten. In den kommenden 15 Jahren steigt die Zahl der Hochbetagten über 80 Jahre bundesweit um 47,2 Prozent auf über 6,3 Millionen, auch das werde eine weitere Herausforderung. Der Bevölkerungsrückgang ist dennoch geringer, als noch vor ein paar Jahren gedacht. In Niedersachsen schrumpft die Einwohnerzahl laut Studie auf 7,64 Millionen Einwohner. Frühere Prognosen gingen von einem Rückgang der Bevölkerung bis 2030 auf unter 7,4 Millionen Einwohner aus. Deutschland profitiert an dieser Stelle von einer erhöhten Zuwanderung. Wie die Entwicklung in ihrer Kommune aussieht, können Sie hier sehen.