Hannover. Das Landeskriminalamt Niedersachsen hat im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls der Geldwäsche 15 Objekte in Hannover sowie der Region Bremen durchsucht. Das Verfahren, das seit Mitte 2025 läuft, richtet sich gegen vier Beschuldigte, die als Gewerbetreibende einer Autovermietung mit Hauptsitz in Hannover tätig sind.
Bei den Männern im Alter zwischen 24 und 38 Jahren handelt es sich um Mitarbeiter des Unternehmens.
Die Beamten stellten zahlreiche Beweismittel sicher, darunter elektronische Geräte wie Mobiltelefone, Tablets und Computer. Zudem wurde Bargeld in Höhe von rund 4.600 Euro sowie Gold in Form von Münzen und Barren mit einem Gesamtgewicht von rund 135 Gramm sichergestellt.
Im Rahmen der Finanzermittlungen erließ das Amtsgericht Hannover einen Vermögensarrest in Höhe von rund 113.000 Euro.
Das Verfahren steht im Zusammenhang mit dem Phänomen „Crime as a Service“, bei dem Dienstleistungen gezielt für kriminelle Zwecke genutzt werden. Der Verdacht besteht, dass Personen aus dem kriminellen Milieu hochwertige Fahrzeuge angemietet und die Mietzahlungen teilweise über Strohleute mit inkriminierten finanziellen Mitteln geleistet haben.
Thorsten Massinger, Präsident des LKA, betonte die Bedeutung der Ermittlungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und organisierter Kriminalität.
Geldwäscheverdacht gegen Autovermietung in Hannover
Das Landeskriminalamt Niedersachsen hat im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls der Geldwäsche 15 Objekte in Hannover sowie der Region Bremen durchsucht.
Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

