Verfolgungsfahrt in Braunschweig endet mit schwerem Unfall

Ein Autofahrer hat in den frühen Morgenstunden versucht, sich einer Verkehrskontrolle der Polizei zu entziehen.

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Polizei (Archiv)
Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Braunschweig. Ein Autofahrer hat in den frühen Morgenstunden versucht, sich einer Verkehrskontrolle der Polizei zu entziehen. Die Beamten des Autobahnpolizeikommissariats Braunschweig wollten einen Audi SQ 5 auf der A2 in Höhe der Anschlussstelle Helmstedt-West kontrollieren, doch der Fahrer missachtete die Anhaltezeichen und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Hannover. Die Polizei nahm umgehend die Verfolgung auf, verlor das Fahrzeug jedoch zunächst aus den Augen.


Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Audi wenig später auf der A2 in Höhe des Parkplatzes Essehof wieder festgestellt werden. Trotz des Einsatzes weiterer Kräfte setzte der 43-Jährige seine Flucht fort und erreichte Geschwindigkeiten von deutlich über 200 km/h, wobei er alle drei Fahrstreifen sowie den Seitenstreifen der Autobahn nutzte. Kurz vor der Grenze zu Nordrhein-Westfalen verlor der Fahrer gegen 04:05 Uhr die Kontrolle über den Audi, kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Die Beamten konnten den Mann anschließend widerstandslos festnehmen. Bei den ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und möglicherweise unter dem Einfluss berauschender Mittel stand.

Der 43-Jährige wurde schwer am Bein verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs.


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