Peine. Der eService der Bundesagentur für Arbeit wird regelmäßig ausgebaut und bietet viele Möglichkeiten. Wer sich bereits persönlich bei seiner Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet hat, kann sich einen weiteren Weg ersparen und nun online Anträge stellen.
„Stellen Sie Ihren Antrag auf Arbeitslosengeld einfach über das Internet. Ohne Postweg kommen damit die Unterlagen schneller und bequemer zur Arbeitsagentur. Das spart Ihnen den Weg und die Zeit“, rät Horst Karrasch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim. Ein Online-Formularassistent unterstützt zudem beim Befüllen des Antrags und gibt Hinweise bei Fehlern. Eine Unterschrift ist nicht mehr notwendig.
Arbeitnehmer, die aufgrund von Zahlungsunfähigkeit ihres Arbeitgebers keinen Lohn erhalten, können ihren Antrag auf Insolvenzgeld ebenfalls elektronisch an die Arbeitsagentur senden. Auszubildende oder junge Erwachsene, die sich in einer betrieblichen Ausbildung oder berufsvorbereitenden Maßnahme befinden, können ihren Antrag auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) online an die Arbeitsagentur übermitteln. Ob grundsätzlich ein Anspruch auf diese Leistung besteht, lässt sich über den BABRechner unter www.babrechner.arbeitsagentur.de ermitteln. Ebenso können Adressänderungen, Beschäftigungsaufnahmen oder die Zusammenarbeit mit dem persönlichen Betreuer über das Internet erfolgen (www.arbeitsagentur.de/eService).
Darüber hinaus können Arbeitgeber ihre erforderlichen Dokumente, wie die Arbeits- oder Nebenkostenbescheinigung, im Rahmen des eService elektronisch an die Agentur für Arbeit senden. Dazu muss entweder eine Einbindung in die Lohnabrechnungssoftware erfolgen oder die Meldungen können mittels sv.net übermittelt werden (www.arbeitsagentur.de/Unternehmen).
Arge: Anträge bequem per Computer stellen
Auf den Weg zum Jobcenter kann man in Zukunft verzichten. Symbolfoto: Robert Braumann | Foto: Robert Braumann
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