Liberty Damenmoden meldet Insolvenz an: Was bedeutet das für die Region?

Die Modekette Liberty Woman steckt offenbar in einer wirtschaftlichen Krise.

von


Modekette Liberty soll Insolvenz angemeldet haben.
Modekette Liberty soll Insolvenz angemeldet haben. | Foto: Matthias Kettling

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Region. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat die Liberty Damenmoden GmbH mit Sitz in Lübbecke beim Amtsgericht Bielefeld einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Auch in der Region gibt es Filialen der Modekette.



Das Unternehmen betreibt unter der Marke „Liberty Woman“ mehr als 100 Modegeschäfte in Deutschland und Österreich. Rund 500 bis 600 Beschäftigte sollen betroffen sein. In der Region gibt es Filialen in Braunschweig, Goslar, Peine, Helmstedt, Gifhorn, Wolfsburg und Salzgitter.

Geschäftsbetrieb soll zunächst weiterlaufen


Nach Medienberichten wurde bereits ein vorläufiges Eigenverwaltungsverfahren angeordnet. Der Geschäftsbetrieb soll zunächst weiterlaufen, die Filialen sollen vorerst geöffnet bleiben.

Ziel der Eigenverwaltung ist es, das Unternehmen wirtschaftlich zu sanieren und möglichst viele Arbeitsplätze und Standorte zu erhalten. Als Gründe für die schwierige Lage werden unter anderem die angespannte Situation im Modehandel und eine schwache Nachfrage nach Herbst- und Wintermode genannt.

Nicht die erste Insolvenz


Es ist nicht das erste Mal, dass Liberty Damenmoden in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät. Bereits 2009 musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Damals gelang jedoch eine Sanierung innerhalb weniger Monate. Im September 2009 wurde das Insolvenzplanverfahren erfolgreich abgeschlossen.

Themen zu diesem Artikel


Justiz