"Mäc Geiz" schließt Filialen – doch diese beiden Standorte sollen bleiben

Bundesweit sollen 123 Filialen des Discounters fortbestehen – zwei davon in unserer Region.

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Zahlreiche Filialen des Discounters "Mäc Geiz" schließen oder sind bereits geschlossen. Zwei Standorte bleiben in unserer Region aber erhalten (Symbolbild).
Zahlreiche Filialen des Discounters "Mäc Geiz" schließen oder sind bereits geschlossen. Zwei Standorte bleiben in unserer Region aber erhalten (Symbolbild). | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Region. Seit Monaten stehen Filialen des Discounters "Mäc Geiz" auf der Kippe oder sind bereits geschlossen. Die Billigladen-Kette ist insolvent und befindet sich im Sanierungsverfahren in Eigenregie. Alle Niederlassungen standen auf dem Prüfstand, für einige ist das Aus bereits besiegelt. So steht zum Beispiel bereits fest, dass die Filiale in der Braunschweiger Innenstadt schon in wenigen Wochen für immer schließen wird. Nun hat aber das Unternehmen bekanntgeben lassen, welche Standorte erhalten bleiben – zwei in unserer Region werden demnach nicht geschlossen.



Bundesweit bleiben demnach 123 Filialen erhalten. Das verkündet Thomas Feldmann, Kommunikationsberater von "Mäc Geiz", am heutigen Freitag in einer Pressemitteilung. Er schreibt: "Die Gespräche zur Zukunft des Filialnetzes sind weit fortgeschritten. Im Zuge dessen werden bundesweit 123 Filialen gesichert, die damit fortgeführt werden können."

Wolfenbüttel und Vorsfelde bleiben erhalten


Aus der Region zwischen Harz und Heide haben es demnach zwei Standorte geschafft. Zu den 123, die weiter betrieben werden sollen, gehören laut Pressemitteilung die Niederlassungen in Wolfenbüttel und in Vorsfelde (Wolfsburg). Nicht auf die Liste hat es zum Beispiel die Filiale in Seesen geschafft. In Helmstedt, Gifhorn, Salzgitter und Peine sind die Filialen teilweise schon länger geschlossen.

Die Handelskette "Mäc Geiz" hatte im Mai dieses Jahres ein Verfahren in Eigenverwaltung eingeleitet, "um sich umfassend zu restrukturieren und langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen", wie es in der Pressemitteilung heißt. Die eingeleitete Eigenverwaltung sei auf eine Vielzahl wirtschaftlicher Faktoren zurückzuführen, die das Geschäft seit geraumer Zeit erheblich beeinträchtigen. Dazu zählen insbesondere die anhaltende Konsumzurückhaltung, steigende Lebenshaltungskosten sowie wirtschaftliche Unsicherheiten. Außerdem stehe der stationäre Handel weiterhin unter erheblichem Wettbewerbsdruck durch digitale Geschäftsmodelle. Hohe Energie- und Lohnnebenkosten kämen noch dazu.