Peine. Im Juli 2024 startete das Klinikum Peine gemeinsam mit der Green Guides GmbH ein Projekt zur gezielten Optimierung der Küchenprozesse. Seit Beginn der Zusammenarbeit liegt der Fokus darauf, die Effizienz zu steigern, Lebensmittelabfälle nachhaltig zu reduzieren und gleichzeitig Kosten zu senken. In einer Pressemitteilung zieht das Klinikum jetzt ein erstes Fazit.
Im ersten Schritt erfasste das Klinikum Peine über einen Zeitraum von vier Wochen (Kalenderwochen 46 bis 49 im Jahr 2024) systematisch die anfallenden Speiseabfälle. Auf Grundlage dieser Daten wurden aussagekräftige Nassmüll-Kennzahlen (KPIs) entwickelt. Diese schaffen Transparenz darüber, an welchen Stellen und in welchem Umfang Abfälle entstehen, und ermöglichen eine objektive Vergleichbarkeit.
individuelle und praxisnahe Maßnahmen
Im zweiten Schritt wurden die erhobenen Kennzahlen durch die Expertinnen und Experten der Green Guides GmbH analysiert und gemeinsam mit dem Küchenteam ausgewertet. Darauf aufbauend konnten individuelle und praxisnahe Maßnahmen zur Abfallreduktion entwickelt werden.
Innerhalb von weniger als zwölf Monaten wurden diese Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Die Ergebnisse sind deutlich: Nach einer zweiten Abfallmessung konnte eine Reduktion der Lebensmittelabfälle um 28 Prozent festgestellt werden. Auf das Jahr hochgerechnet bedeutet dies eine Einsparung von rund 12 Tonnen Lebensmittelabfällen und eine Kostenreduktion von knapp 60.000 Euro – ein herausragender Erfolg für das Klinikum Peine und ein wichtiger Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Küchenbetrieb, so das Klinikum.
Nachhaltig und wirtschaftlich
„Wir freuen uns sehr über die erzielten Ergebnisse. Die deutliche Reduzierung der Lebensmittelabfälle zeigt, dass sich nachhaltiges Handeln und wirtschaftlicher Erfolg nicht ausschließen, sondern Hand in Hand gehen. Sowohl im Hinblick auf die ökologische Verantwortung als auch auf die Kostensenkung ist dieses Projekt ein voller Erfolg“, sagt Vorstand Christopher Hempel.
Um diese positiven Entwicklungen langfristig zu sichern, wird das Projekt im Jahr 2026 gemeinsam mit der Green Guides GmbH fortgeführt. Ziel ist es, weitere Optimierungspotenziale zu identifizieren und zusätzliche Maßnahmen zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen umzusetzen.

