Peine. 57 Versorgungen, 5 daraus resultierende Transporte ins Klinikum und fast 500 ehrenamtlich geleistete Einsatzstunden – zur Halbzeit des diesjährigen Peiner Freischießens zog die DRK-Bereitschaft Peine nun in einer Pressemitteilung eine erste Bilanz ihres Sanitätswachdienstes.
Seit Beginn der Veranstaltung sorgen die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes für die medizinische Absicherung der zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf dem Festgelände. Bis zum jetzigen Zeitpunkt seien insgesamt 57 Patienten versorgt worden, in fünf Fällen sei eine weiterführende Behandlung im Klinikum Peine erforderlich gewesen. Die Transporte erfolgten dabei überwiegend durch die vor Ort eingesetzten Rettungsmittel des Deutschen Roten Kreuzes, wie es in der Mitteilung weiter heißt.
Arbeitsreiche Nacht
Besonders arbeitsintensiv verlief demnach die Freitagnacht, die sich bislang als einsatzstärkste Schicht des Freischießens erwiesen habe. Allein in diesem Zeitraum seien 30 medizinische Versorgungen durchgeführt worden. Das Einsatzspektrum habe dabei von kleineren Verletzungen und Kreislaufbeschwerden bis hin zu Patienten gereicht, die einer weitergehenden medizinischen Abklärung bedurften. Für die sanitätsdienstliche Absicherung seien bislang 488,4 Einsatzkräftestunden durch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK geleistet worden. Hinter dieser Zahl verbergen sich zahlreiche Schichten in der Unfallhilfsstelle, auf den Streifen über das Veranstaltungsgelände, in den Rettungswagen sowie in der Einsatzführung.

Auch der Streifendienst auf dem Veranstaltungsgelände gehört zum Einsatz dazu. Foto: DRK-Kreisverband Peine e.V.
Reibungslose Kooperation
„Das Freischießen ist jedes Jahr eine besondere Herausforderung, da innerhalb kurzer Zeit sehr viele Besucher aufeinandertreffen. Unsere Einsatzkräfte sind rund um die Uhr präsent, um im Bedarfsfall schnell Hilfe leisten zu können. Die bisherige Bilanz zeigt, dass unsere Vorbereitungen und Abläufe sehr gut funktionieren“, erklärt Carolin Rössel von der Einsatzleitung des Sanitätswachdienstes. Neben der medizinischen Versorgung der Besucher spiele auch die enge Zusammenarbeit mit den Sicherheits- und Hilfsorganisationen eine entscheidende Rolle. Die Kooperation mit der Polizei, der Feuerwehr, den Veranstaltern sowie allen weiteren beteiligten Stellen verlaufe bislang durchweg reibungslos und professionell. Durch die kurzen Kommunikationswege und die vertrauensvolle Zusammenarbeit könnten Einsätze schnell koordiniert und Herausforderungen gemeinsam bewältigt werden.
Die DRK-Bereitschaft Peine bedanke sich bei allen ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihr großes Engagement sowie bei den Partnerorganisationen für die hervorragende Zusammenarbeit. Für die verbleibenden Veranstaltungstage bleibe das Deutsche Rote Kreuz weiterhin mit zahlreichen Einsatzkräften und Fahrzeugen vor Ort, um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher des Peiner Freischießens zu gewährleisten.

