Bahn-Chaos voraus: Wichtige Strecke wird bald gesperrt

Die Generalsanierung der Bahn ab Oktober wirft ihre Schatten voraus, denn schon zuvor kommt es zu einer Sperrung.

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Symbolfoto. | Foto: Rudolf Karliczek

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Region. Bahnreisenden und Pendlern steht ein nervenaufreibendes zweites Halbjahr bevor. Ab Oktober startet ein weiterer Abschnitt der Generalsanierung der Deutschen Bahn. Doch von einer Sperrung ist die Region schon viel früher betroffen – diese sorgt bereits im August für Schienenersatzverkehr auf einer wichtigen Strecke.



Die Deutsche Bahn arbeitet seit mittlerweile zwei Jahren an der grundlegenden Sanierung ihrer wichtigsten Verbindungsstrecken. Erst kürzlich wurde der Abschnitt zwischen Berlin und Hamburg nach fast elf Monaten wieder für den Verkehr freigegeben. Ähnliches steht ab Oktober zwischen Hannover und Berlin bevor – dann werden verschiedene Arbeiten an Gleisen, Oberleitungen sowie der Leit- und Sicherungstechnik durchgeführt. Die Folge ist eine Sperrung, aufgrund der mit längeren Fahrtzeiten von bis zu 80 Minuten zu rechnen ist. In Wolfsburg werden vorübergehend keine Fernverkehrszüge mehr halten. Die ICE-Verbindung Berlin – Frankfurt über Kassel entfällt während der Generalsanierung komplett.

Diese Strecke wird schon im August gesperrt


Aufgrund umfangreicher Bauarbeiten des Schienennetzbetreibers DB InfraGO AG kommt es von Freitagabend, 7. August bis Donnerstag, 20. August zu erheblichen Einschränkungen auf den Linien RE 60 und RE 70. Darüber informiert deren Betreiber, die Westfalenbahn, auf ihrer Website. Wie es dort weiter heißt, entfallen sämtliche Züge der WestfalenBahn zwischen Minden und Hannover Hbf beziehungsweise Braunschweig Hbf in beiden Richtungen. Bis zum 13. August ist demnach zunächst der Streckenabschnitt zwischen Minden und Hannover Hbf gesperrt. In diesem Zeitraum verkehren Non-Stop-Schnellbusse ohne Zwischenhalt zwischen beiden Bahnhöfen.

Ausweitung der Sperrung


Ab dem Abend des 13. August wird die Sperrung bis Braunschweig Hbf ausgeweitet. Zwischen Minden und Hannover bleiben die Schnellbusse weiterhin im Einsatz. Für den zusätzlichen gesperrten Abschnitt zwischen Hannover und Braunschweig wird ein stündlicher Direktbus angeboten. Ergänzend verkehren zwischen Lehrte und Braunschweig Busse mit Bedienung aller Unterwegshalte. Diese fahren stündlich; tagsüber wird das Angebot auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet.

Alle weiteren Details will das Unternehmen in Kürze auf seiner Website veröffentlichen.