Trinkwassernetz wird modernisiert: Keine Verkehrsbehinderungen zu erwarten

Dies berichtet der Wasserverband Peine.

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Symbolbild. | Foto: Anke Donner

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Peine. Ab der 30. Kalenderwoche beginnt die Modernisierung des Trinkwassernetzes in der Straße Am Großen Teichfeld in Rötzum. „Bis Ende September werden wir rund 100 Meter des alten Rohrnetzes durch neue Kunst­stoffleitungen ersetzen“, kündigt Karsten Behrens, zuständiger Bauleiter des Wasserverbands Peine, an. Der Verband investiert rund 80.000 Euro in diese Infrastrukturmaßnahme in der Gemeinde Hohenhameln.


Mit signifikanten Einschränkungen sei nicht zu rechnen. „Wo immer die Rahmenbedingun­gen es zulassen, wird die Fachfirma Tauber im sogenannten Spülbohrverfahren arbeiten“, kündigt Behrens an. Dabei kann von einzelnen Baugruben aus gearbeitet werden, ein großflächiger Straßenaufbruch wird vermieden. Die moderne Kunststoffleitung wird dann computergesteuert über diese Baugruben ins Erdreich eingezogen. Der Verkehr kann in der Regel an diesen Baugruben vorbeigeleitet werden.

Trinkwasserversorgung gesichert


Die Trinkwasserversorgung bleibt auch während der Bauphase über das bestehende Netz gesichert. Erst wenn die neuen Leitungen die strengen Dichtheits- und Hygieneprüfungen bestanden haben, gehen sie in Betrieb. Es werden zudem acht Hausanschlüsse an die neuen Leitungsverläufe angepasst. „Im Zuge dieser Umstellung kommt es zu kurzzeitigen Versor­gungsunterbrechungen. Diese werden den Anliegern aber von der Fachfirma Tauber rechtzeitig vorher angekündigt“, beschreibt Bauleiter Behrens das bewährte Vorgehen.

Keine Kosten für die Anlieger


Diese Maßnahme wird im Vorfeld der geplanten Straßensanierung durchgeführt, damit später nicht bei einem eventuell auftretenden Rohrschaden die neue Straßendecke wieder aufgerissen werden muss. „Mit dieser Investition sichern wir die Qualitätsversorgung der Anwohner über viele Jahrzehnte. Es ist eine nachhaltig greifende Investition, von der auch nachfolgende Generationen noch profitieren werden“, ergänzt Behrens. Die Kosten für diese Erneuerung fließen in den Trinkwasserpreis mit ein. Die Anlieger müssen dafür keine gesonderte Abgabe entrichten.