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Politisches Interesse wecken - „Ask more questions“



Wolfenbüttel

Politisches Interesse wecken - „Ask more questions“


Pierre Balder und Rudolf Ordon von der FDP; Malina Langemann, Friederike Lauer, Philipp Bräuer, Antonia Piep, Adrian Schmidt und Luca Rühland vom JuPa sowie Gäste der Ask-more-questions-Aktion mit der FDP. Fotos: Jugendparlament Wolfenbüttel
Pierre Balder und Rudolf Ordon von der FDP; Malina Langemann, Friederike Lauer, Philipp Bräuer, Antonia Piep, Adrian Schmidt und Luca Rühland vom JuPa sowie Gäste der Ask-more-questions-Aktion mit der FDP. Fotos: Jugendparlament Wolfenbüttel

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Wolfenbüttel. Das Jugendparlament Wolfenbüttel hat im letzten Jahr die Interviewreihe „Ask more questions“ gestartet. In einer Pressemitteilung zieht das Jugendparlament nun Bilanz.



CDU, FDP oder SPD? Fragt man junge Menschen nach ihrem politischen Interesse und ihren Meinungen zu den Parteien, bekommt man als Antwort oft Aussagen wie: „In der Politik ändert sich doch eh nichts“ oder „Die Parteien wollen doch heute alle dasselbe. Wo ist denn da noch der Unterschied?“ Wenn nicht am Namen ersichtlich, ist heute kaum noch bekannt wofür die Parteien im Einzelnen stehen und was sie im Konkreten in unserer Stadt tun.

Keine herkömmlichen Interviews





Um dies zu ändern und Jugendlichen eine unparteiische Informationsquelle zu bieten hat das Jugendparlament Wolfenbüttel im letzten Jahr die Interviewreihe „Ask more questions“ gestartet. Diese sollte Jugendlichen die Möglichkeit bieten Fragen zu stellen und Parteien in einem anderen Rahmen kennenzulernen. Denn die Treffen mit den Parteien SPD, CDU, FDP, AfD, Bündnis 90/ Die Grünen und der Partei „Die Partei“ waren keine herkömmlichen Interviews, sondern wurden mit spielerischen Elementen aufgelockert. Zu Anfang des Treffens standen die einzelnen Politiker im Vordergrund. Die dabei gestellten Fragen variierten zwischen Berg-oder-Meer-Fragen (dabei muss sich der Befragte zwischen z.B. den Bergen oder dem Meer entscheiden) oder normalen Fragen, die sich oft auf Hobbys und die Jugendzeit der Politiker bezogen. Danach folgten meist ein paar politische Fragen, immer im Hinblick auf die Jugend und Wolfenbüttel. So ging es unter anderem um Themen wie Homosexualität, Legalisierung von Cannabis, das „Nachtleben“ in Wolfenbüttel, Bus und Bahn im LK Wolfenbüttel und immer wieder um das Schulsystem.

Treffen waren eine Bereicherung


Zum Ende des Treffens gab es meist noch ein lockeres Spiel, wie Fragen nach dem Prinzip der alten Kinderserie „1,2 oder 3“ oder auch Activity. Dies sorgte bei allen Beteiligten für viel Spaß. Die Treffen fanden fast alle in der Veränder.Bar statt und waren für jeden zugänglich. Auf der Internetseite des Jugendparlamentes lassen sich die Ergebnisse der Interviews in vielfältiger Form finden. Teilweise wurden die Interviews auch aufgenommen, so dass auch Nicht-Lesebegeisterte eine Möglichkeit haben sich zu informieren. Die Treffen waren für alle eine Bereicherung und das Jugendparlament dankt allen Beteiligten für ihre Zeit und Mühe.


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