Polizei durchsucht 14 Objekte in Wilhelmshaven, Varel und Schortens

Die Polizei hat am Mittwoch 14 Objekte in Varel, Schortens und Wilhelmshaven durchsucht.

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Polizei (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

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Wilhelmshaven. Die Polizei hat am Mittwoch 14 Objekte in Varel, Schortens und Wilhelmshaven durchsucht. Das teilte die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland am Donnerstag mit.


Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, das seit Beginn des Jahres unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Osnabrück geführt wird. Es richtet sich gegen zehn Beschuldigte.

Nach Angaben der Polizei erhärteten intensive und teilweise verdeckt geführte Ermittlungen den Tatverdacht. Einzelne Beschuldigte werden dem Rockermilieu beziehungsweise familiär verbundenen kriminellen Strukturen zugeordnet. Am frühen Morgen des 28. Oktober wurden elf Objekte in Varel, ein Objekt in Schortens und zwei Objekte in Wilhelmshaven durchsucht.

Beteiligt waren zahlreiche Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland sowie Unterstützungskräfte der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen und der Polizeidirektion Oldenburg. Bei den Objekten handelte es sich um Privatwohnungen und gewerblich genutzte Räume, darunter ein Kiosk, eine Shishabar und ein Betrieb zur Fahrzeugaufbereitung. Sichergestellt wurden nach Polizeiangaben unter anderem Cannabisprodukte im Kilogrammbereich, mehrere Schreckschuss-, Reizgas- und CO2-Waffen sowie Anscheinswaffen und Munition, ein verbotenes Butterflymesser, zahlreiche Mobiltelefone, Datenträger und ein Computer, mehrere hochwertige Smartwatches, unverzollte E-Zigaretten und Bargeld im unteren vierstelligen Eurobereich.

Zwei Beschuldigte wurden vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Fünf Beschuldigte wurden erkennungsdienstlich behandelt.

Die sichergestellten Gegenstände, insbesondere elektronische Datenträger und Mobiltelefone, werden nun ausgewertet. Polizeiführer Franz Polifke bewertete die Maßnahmen als wichtigen Ermittlungserfolg und dankte den beteiligten Einsatzkräften.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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