Radfahrer tötete Tauben - Jetzt hat er sich gestellt

Der Mann war mit hoher Geschwindigkeit durch eine Taubenfutterstelle gefahren und hatte drei Tiere getötet. Noch bevor die Polizei angefangen hat zu ermitteln, hat sich der Verantwortliche gemeldet.

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Braunschweig. Am Montag berichtete regionalHeute.de über einen Radfahrer, der am Morgen dieses Tages durch die Taubenfutterstelle auf dem Braunschweiger Domplatz gefahren war und dabei drei Tauben getötet hatte. Der Tierschutzverein Stadttiere Braunschweig e. V. hatte auf den Vorfall aufmerksam gemacht. Wie die Polizei nun auf Nachfrage mitteilt, hat sich der Mann inzwischen gestellt.



Der Vorfall soll sich laut Verein gegen 7:45 Uhr ereignet haben. Ein männlicher Radfahrer soll zu dieser Zeit mit hoher Geschwindigkeit durch die Tauben gefahren sein und seine Fahrt anschließend in Richtung Münzstraße fortgesetzt haben, ohne anzuhalten. Ein Mitarbeiter des Vereins, der die Tauben täglich betreut, wurde Zeuge. Der Verein hatte sogar eine Belohnung von 2.000 Euro für Hinweise auf den Verursacher in Aussicht gestellt.

Mann stellt sich


Dies wird nun nicht mehr erforderlich sein. Wie Polizeisprecherin Anna Ahrens gegenüber unserer Online-Zeitung mitteilt, habe sich der Verantwortliche gemeldet. Und das, obwohl noch gar keine Ermittlungen liefen, da noch keine Anzeige eingegangen sei. Offenbar habe sich der 59-Jährige durch einen Zeitungsbericht am Dienstag dazu veranlasst gefühlt, sich zu stellen.

Verfahren eingeleitet


Der Mann habe sich beim Polizeikommissariat Mitte gemeldet und eingeräumt, durch die Futterstelle gefahren zu sein. Ob absichtlich oder fahrlässig, das sei Teil der Ermittlungen, so Ahrens. Gegen den 59-Jährigen sei ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet worden.

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