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Radbolzen locker - Polizei verhinderte LKW-Unfall

von Anke Donner


Wie die Polizei Braunschweig mitteilte, wurde am Mittwochmorgen  ein LKW-Fahrer auf der A2 bei Braunschweig aus dem Verkehr gezogen. Das Fahrzeug wies erhebliche Mängel auf, so dass für Gefahr für den Fahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer bestand. Foto: Polizei Braunschweig
Wie die Polizei Braunschweig mitteilte, wurde am Mittwochmorgen ein LKW-Fahrer auf der A2 bei Braunschweig aus dem Verkehr gezogen. Das Fahrzeug wies erhebliche Mängel auf, so dass für Gefahr für den Fahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer bestand. Foto: Polizei Braunschweig Foto: Polizei Braunschweig

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06.07.2016


Braunschweig. Wie die Polizei Braunschweig mitteilte, wurde am Mittwochmorgen gegen 7.30 Uhr ein LKW-Fahrer auf der A2 bei Braunschweig aus dem Verkehr gezogen. Das Fahrzeug wies erhebliche Mängel auf, so dass für Gefahr für den Fahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer bestand. 

Lediglich etwa acht Meter Abstand zum Vordermann hielt der 64 Jahre alter Lastwagenfahrer auf der A2 bei Braunschweig ein. Gefordert ist bei der gefahrenen Geschwindigkeit auf der Autobahn allerdings ein Sicherheitsabstand von mindestens 50 Meter. Eine Streife der Autobahnpolizei zog Fahrzeug und Fahrer zu einer Kontrolle am Braunschweiger Hafen aus dem Verkehr und verhinderte dadurch, zunächst unbewusst, wahrscheinlich einen schweren Verkehrsunfall.

Radbolzen hatte sich gelöst


Bei der Überprüfung des beladenen Lastwagens stellten die Beamten fest, dass sich bereits ein Rad am Auflieger wegen ausgeschlagener Radbolzen gelöst hatte und kurz davor war, von der Achse abzureißen. Außerdem rutschten die geladenen fast sieben Tonnen schweren Rollen auf der Ladefläche ungesichert hin und her und drückten seitlich gegen die Plane.

Keinen Führerschein


Ferner stellte sich bei der Überprüfung des Fahrers heraus, dass der 64-Jährige bereits seit August 2014 keine gültige Fahrerlaubnis mehr hat. Der Mann musste seinen Lastwagen stehen lassen. Die Autobahnpolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein und erhoben zunächst eine Sicherheitsleistung in Höhe von 600 Euro.


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