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Rahmenbedingungen für Katastrophenschutz verbessern: Enquête-Kommission nimmt Arbeit auf

Wie die beiden Mitglieder der Kommission, Frank Oesterhelweg und Veronika Koch, in einer Pressemitteilung berichten, habe man den Auftrag bekommen, das ehrenamtliche Engagement attraktiver zu gestalten.

Landtagsabgeordnete und Sachverständige der neuen Enquêtekommission versammeln sich vor der konstituierenden Sitzung vor dem Landtag in Hannover.
Landtagsabgeordnete und Sachverständige der neuen Enquêtekommission versammeln sich vor der konstituierenden Sitzung vor dem Landtag in Hannover. Foto: Wahlkreisbüro Veronika Koch

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02.10.2020

Hannover/Wolfenbüttel/Helmstedt. Im Niedersächsischen Landtag hat heute die Enquêtekommission "Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern" ihre Arbeit aufgenommen. Dieser Kommission gehören auch die Landtagsabgeordneten Frank Oesterhelweg und Veronika Koch an. „Die Kommission hat vom Parlament den Auftrag bekommen, Rahmenbedingungen für das vielfältige ehrenamtliche Engagement in Niedersachsen zu verbessern“, verdeutlichte Veronika Koch (CDU) den Arbeitsauftrag. Und sie fügte hinzu: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe.“ Dies berichten beide Abgeordneten in einer Pressemitteilung.



"Ich freue mich auf diese wichtige Arbeit und bitte Bürgerinnen und Bürger, mir Kritik und Anregungen zu diesem Thema mitzuteilen, Gespräche dazu führe ich natürlich gern. Zu gegebener Zeit werde ich gemeinsam mit Veronika Koch auch eine Veranstaltung zum Thema Ehrenamt anbieten", kündigt Oesterhelweg an.

„Wir wollen mit den engagierten Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes ins Gespräch kommen, ihre Interessen und Bedürfnisse nach Hannover tragen und gemeinsam mit Experten die anstehenden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts kompetent und sachgerecht bewältigen“, schilderte Koch, die als ehrenamtlich Tätige selbst um viele Problemlösungen aus der täglichen Ehrenamtsarbeit weiß.

Das ist die Enquête-Kommission


Der Enquetekommission gehören 25 Mitglieder an: 14 Mitglieder des Landtages und elf Sachverständige, die nicht Abgeordnete sind. Die Experten sind landesweit in der Ehrenamtsarbeit tätig oder forschen dazu. In der heutigen konstituierenden Sitzung hat sich die Kommission vorgenommen, zuerst die Handlungsfelder für die drängenden Herausforderungen rund um das Ehrenamt zu erarbeiten. Danach sollen Maßnahmen zur Förderung und Stärkung des freiwilligen, gemeinwohlorientierten, nicht auf materiellen Gewinn ausgerichteten Engagements vorgelegt werden. Dabei sollen auch Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Ehrenamtsquote von Frauen und jungen Erwachsenen entwickelt werden. Nicht zuletzt werden auch konkrete Maßnahmen und Gesetzesvorschläge zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie, Beruf und kommunalem Mandat erarbeitet.

Vor diesem Hintergrund sei noch einmal zu erwähnen, dass laut Einschätzung des DRK und der Feuerwehr ein markanter Rückgang bei der Zahl der Ehrenamtlichen in beiden Organisationen zu verzeichnen sei. Da müsste eine Enquête-Kommission ansetzen.


Weitere Informationen zur Zusammensetzung gibt es hier auf der Website des Niedersächsischen Landtages.






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