Rainer sieht nach Erntebericht "Krise nationaler Tragweite"

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sieht die deutschen Landwirte derzeit gleich mit mehreren schweren Herausforderungen konfrontiert. Es gebe "ein durchaus ernstes Gesamtbild", sagte er am Mittwoch bei der Vorstellung des offiziellen Ernteberichts.

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Alois Rainer am 02.09.2026
Alois Rainer am 02.09.2026 | Foto: via dts Nachrichtenagentur

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Berlin. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) sieht die deutschen Landwirte derzeit gleich mit mehreren schweren Herausforderungen konfrontiert.


Es gebe "ein durchaus ernstes Gesamtbild", sagte er am Mittwoch bei der Vorstellung des offiziellen Ernteberichts. "Dürre, Trockenheit, regionale Ernte- und Qualitätsverluste, massive Futterknappheit, hohe Betriebsmittelkosten bei Diesel und Dünger infolge geopolitischer Krisen, wirtschaftlicher Druck in der Tierhaltung, insbesondere im Schweinemarkt, und erhebliche Belastungen unserer Wälder treffen gleichzeitig zusammen."

"Jede dieser Belastungen wäre für sich genommen schon eine Herausforderung", so Rainer. "In ihrer Summe und Gleichzeitigkeit setzen sie die Betriebe aber massiv unter Druck." Es gehe um die wirtschaftliche Existenz. Die Bilanz nach der Ernte zeige deutlich, dass die Landwirtschaft viele Risiken gleichzeitig tragen müsse. Dabei gehe es um mehr als um eine schlechte Ernte.

Der Minister erneuerte seine Aussage, auf allen Ebenen "an der Seite der Bauern zu stehen". Hilfen dürften "nicht mit der Gießkanne" verteilt werden. Er sehe aber nach dem Erntebericht eine "Krise nationaler Tragweite". Diese Feststellung ist die Voraussetzung für finanzielle Hilfen des Bundes.