Wolfenbüttel/Salzgitter. Wie der AWO - Kreisverband Salzgitter-Wolfenbüttel e.V. berichtet, wählen die bundeslandspezifischen Landesjurys wählen aus den Nominierten nun pro Bundesland einen Landessieger aus, der am 22. September bekannt gegeben wird. Aus den 16 Landessiegern kürt die Bundesjury anschließend drei Bundessieger.
Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Landessieger startet die Abstimmung zum Publikumspreis „Coronahilfe“. Daran nehmen alle nominierten Projekte teil, die sich in der Coronakrise engagiert und schnelle Nachbarschaftshilfe geleistet haben. Die Preisverleihung findet am 10. November digital statt.
Angebote schaffen, kulturelle Grenzen überwinden, Integration umsetzen: So lauteten die Ziele des 2016 in Wolfenbüttel eröffneten „Salawo-Bürgertreffs“. Kaum hatte die Flüchtlingswelle auch die Niedersachsen erreicht, gelang es dem AWO-Kreisverband einen offenen Treff für die Nachbarschaft einzurichten. Bildung, Beratung und Begegnung heißen die Eckpfeiler des gemeinnützigen Angebots – und das unabhängig von Herkunft, Alter und kultureller Sozialisierung. Aus dem ursprünglich geplanten „Willkommenscafé“ erwuchsen in der Folge immer weitere Angebote, darunter Stadtteil- und Gartenfeste, eine Vernissage von geflüchteten Frauen und vieles weiteres mehr. Laut Aussage der Nebenan-Stiftung, trägt das Projekt „tagtäglich viel dazu bei Nachbarschaften zu beleben und das Miteinander im Viertel zu stärken“. Da sich das Salawo auch während der Coronapandemie aktiv für seine Nachbarschaft engagiert hat, ist die Einrichtung außerdem für die Teilnahme am Publikumspreis „Coronahilfe“ nominiert.
Jede Stimme zählt
Für den Publikumspreis „Coronahilfe“ kann ab dem 22. September bis zum 20. Oktober abgestimmt werden unter www.nachbarschaftspreis.de. Das Salawo hat seit der Corona-Pandemie durch kreative Angebote und Initiativen versucht trotz der Abstands- und Hygieneregelungen mit der Nachbarschaft im Stadtteil Auguststadt weiterhin in Kontakt zu bleiben. So wurde eine Einkaufshilfe organisiert, um Seniorinnen und Senioren zu unterstützen, eine Gruppe von Ehrenamtlichen und Geflüchteten bildeten per Whatsapp, eine Nähgruppe um die Menschen vor Ort mit Masken zu versorgen, es wurden Wundertüten mit kleinen Überraschungen für Seniorinnen und Senioren gepackt, per Handy organisierte eine Lehrkraft aus den Sprachkursen ein Sprachkurs für Frauen mit Migrationshintergrund und eine Hausaufgabenhilfe für die Kinder während des Lockdowns und vieles weiteres mehr. Jeder, der das Salawo bei der Nominierung unterstützen möchte, kann ab dem 22. September für die Einrichtung auf der oben genannten Website stimmen.

