Gefährliche Vorfälle: Unbekannte werfen Steine auf fahrende Züge

Am Wochenende haben unbekannte Täter in Salzgitter vorbeifahrende Züge mit Steinen beworfen. Die Bundespolizei sucht nun dringend Zeugen.

Hundekotbeutel wie diese wurden auf die Züge geworfen.
Hundekotbeutel wie diese wurden auf die Züge geworfen. | Foto: Bundespolizeiinspektion Hannover

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Salzgitter. Am vergangenen Wochenende sind in Ringelheim innerhalb eines Tages zwei fahrende Regionalbahnen mit Steinen von einer Bahnüberführung beworfen worden. Beide Fälle ereigneten sich unweit des Bahnhaltepunktes Salzgitter-Ringelheim, wie die Bundespolizei Hannover in einer Pressemitteilung berichtet. Die Einschläge richteten Schäden an den Zügen an. Die Bundespolizeiinspektion Hannover leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein und bittet Zeugen um Mithilfe.



Der erste Vorfall ereignete sich am 10. Oktober, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 23:30 Uhr. Bei der Durchfahrt des Regionalexpresses in Richtung Braunschweig warf eine unbekannte Person Steine im Bereich der Bahnüberführungen an der Verlängerung des Wittmerweges (Fußgängerbrücke) und der Haverlahstraße, unweit des Bahnhaltepunktes Salzgitter-Ringelheim. Durch den Einschlag wurde die Frontscheibe der Lok beschädigt, aber nicht durchschlagen.

Frontscheibe beschädigt


Ein weiterer Vorfall ereignete sich am späten Sonntagnachmittag. Abermals von einer Bahnüberführung warfen mehrere unbekannte Personen Steine auf den durchfahrenden Regionalexpress nach Bad Harzburg. Auch hier wurde die Frontscheibe durch einen Einschlag beschädigt, jedoch nicht durchschlagen. Die beiden betroffenen Züge konnten ihre Fahrt trotz Beschädigungen an der Frontscheibe fortsetzen, die Triebfahrzeugführer blieben unverletzt. Die Ermittlungen zur Schadenshöhe dauern an.

Bundespolizei bittet um Ihre Mithilfe


Die Bundespolizeiinspektion Hannover hat mehrere Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden mehrere rote Hundekotbeutel mit Steinen befüllt und auf die durchfahrenden Züge geworfen. Zeugen, die Hinweise zur Tat, möglichen Tatverdächtigen oder Auffälligkeiten mit Bezug zu den roten Hundekotbeutel im Bereich Salzgitter-Ringelheim machen können, werden gebeten, sich an die Bundespolizeiinspektion Hannover zu wenden. Hinweise können telefonisch unter 0511/30365-0 oder per Mail unter bpoli.hannover@polizei.bund.de übermittelt werden.

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