Stammte das Material für den DDR-Grenzzaun aus Salzgitter?

Der Frage geht ein Vortrag über den „Mythos Streckmetall" nach, der demnächst in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn stattfindet.

Streckmetallzaun am Grenzdenkmal Hötensleben.
Streckmetallzaun am Grenzdenkmal Hötensleben. | Foto: Herzsprung Foto im Auftrag der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

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Marienborn. Am Donnerstag, 22. Oktober, um 17 Uhr spricht in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn Lothar Engler über die Herkunft des Streckmetallzauns, dem wichtigsten Sperrelement der innerdeutschen Grenze. Darauf weist die Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt in einer Pressemeldung hin.



Salzgitter oder Schweden – dort soll der berüchtigte Streckmetallzaun angeblich produziert worden sein. Der Legende nach wurde er im Westen hergestellt, in die Grenzzäune der DDR eingebaut und trug so dazu bei, ein Land und seine Bewohnenden einzusperren. Doch stimmt das wirklich? Und woher kam der Zaun tatsächlich?

Überraschende Erkenntnisse


Diesen Fragen geht Lothar Engler in seinem Vortrag „Mythos Streckmetall. Zur Herkunft des wichtigsten Sperrelementes der innerdeutschen Grenze“ nach. Als Vorsitzender des ehrenamtlich arbeitenden Grenzerkreises Abbenrode und ehemaliger Bundesgrenzschützer beschäftigt er sich seit Jahren mit der Geschichte der innerdeutschen Grenze. Gemeinsam unter anderem mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt hat er der Produktion und Herkunft des Streckmetalls nachgespürt und stößt dabei auf überraschende Erkenntnisse.

Lothar Engler wird über die Bedeutung des Streckmetallzauns sprechen und erläutern, was seine Recherchen ans Licht gebracht haben. Der Eintritt ist kostenfrei.