Mahnwache am Samstag: Salzgitter setzt Zeichen gegen Tierquälerei

Eine stille Mahnwache in Salzgitter-Lebenstedt soll an die Hündin Jette erinnern und zugleich auf das Thema Tierleid aufmerksam machen.

Symbolfoto.
Symbolfoto. | Foto: Pixabay

Mehr regionalHeute.de bei Google sehen?

Jetzt als bevorzugte Quelle festlegen

Salzgitter. Am kommenden Samstag, 29. August, findet von 14 bis 16 Uhr eine stille Mahnwache mit LED-Kerzen am Turm der Arbeit in Salzgitter-Lebenstedt stattfinden. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Hinschauen. Erinnern. Verändern.“



Mit der Mahnwache soll an den getöteten Hund Jette und an Tiere erinnert werden, die auf den Schutz und die Verantwortung von Menschen angewiesen sind. Gleichzeitig sollen Spenden für das Tierheim Salzgitter gesammelt werden, das ebenfalls vor Ort sein wird.

Begegnung bei Mahnwache in Braunschweig


Im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Veranstaltung kam es bei einer Mahnwache in Braunschweig zu einer Begegnung mit Gül aus Salzgitter. Sie habe Jette nach eigenen Angaben adoptieren und ihr ein Zuhause geben wollen. Dazu sei es jedoch nicht mehr gekommen. Jette sei bereits von den Menschen adoptiert worden, die später für ihren Tod verantwortlich gewesen seien. Die Kangalhündin Jette wurde in Pößneck (Thüringen) von ihren Haltern auf grausame Weise gequält und getötet, was zu bundesweiten Protesten und Forderungen nach härteren Strafen für Tierquälerei führte.

Unterstützt wird die Mahnwache zudem vom Team Löwenherz. Sara wird vor Ort dabei sein. Alex Löwenherz hatte den Fall von Jette zuvor öffentlich gemacht.

Spenden für das Tierheim


Während der Mahnwache sollen Spenden für das Tierheim Salzgitter gesammelt werden. Diese sollen der Versorgung und medizinischen Behandlung der dort betreuten Tiere zugutekommen.

Themen zu diesem Artikel


Tiere Hund