Salzgitter. Die AWO-Salto Suchthilfe des Bezirksverbandes Braunschweig und das Lukas-Werk kooperieren im Bereich der Ambulanten Medizinischen Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen. Darüber informiert der AWO-Bezirksverband Braunschweig e.V. in einer Pressemitteilung. Ziel sei es, Betroffenen den Zugang zu einer qualifizierten Rehabilitation einfacher, schneller und wohnortnah zu ermöglichen.
Genau an diesem Punkt setze die neue Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen an. Zwischen dem Beratungsangebot der AWO-Salto Suchthilfe in der Berliner Straße und dem Standort des Lukas-Werks liegen nur wenige Gehminuten. „Gerade in der Suchthilfe sind kurze Wege entscheidend“, sagt Suchtberater Jens John von der AWO. Er zeigt die Berliner Straße entlang in Richtung Lukas-Werk: „Es ist im wahrsten Sinne des Wortes nur ein Katzensprung. Für viele Menschen ist bereits der erste Schritt, Hilfe anzunehmen, eine große Hürde. Wenn anschließend ohne Umwege an die passende Rehabilitation vermittelt werden kann, erhöht das die Chancen, dass dieser Weg auch tatsächlich gegangen wird.“
Räume in Lebenstedt
Die Ambulante Medizinische Rehabilitation richtet sich an Menschen mit Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit, die ihre Behandlung in ihrem gewohnten sozialen Umfeld im Großraum Salzgitter absolvieren möchten. „Durch die enge Zusammenarbeit sollen Beratung, Antragstellung, Rehabilitation und Nachsorge künftig noch besser ineinandergreifen“, erklärt Suchttherapeutin Stefanie Bischoff vom Lukas-Werk Wolfenbüttel. „Speziell dafür haben wir Räume in Salzgitter-Lebenstedt angemietet“, so Bischoff weiter.
„Niemand sollte lange nach der richtigen Unterstützung suchen müssen“, betont John. „Wenn sich Einrichtungen ergänzen, statt nebeneinander zu arbeiten, profitieren vor allem die Menschen, die unsere Hilfe benötigen.“
Stärkung der Suchthilfe
Mit der Kooperation wollen AWO und Lukas-Werk die Suchthilfe in Salzgitter weiter stärken. Die räumliche Nähe der beiden Einrichtungen schaffe dafür ideale Voraussetzungen: Beratung, Rehabilitation und Begleitung könnten künftig noch enger miteinander verzahnt werden – unkompliziert, wohnortnah und mit dem gemeinsamen Ziel, Menschen auf ihrem Weg in ein suchtfreies Leben bestmöglich zu unterstützen.

