Salzgitter. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich am gestrigen Donnerstag startete die Bauphase für den Hallenneubau des Hubbalkenofens 7 im Warmwalzwerk der Salzgitter Flachstahl GmbH. Darüber berichtet die Salzgitter AG in einer Pressemitteilung.
Das Investitionsprojekt sei ein wesentlicher Bestandteil zur Weiterentwicklung der Produktionsanlagen. Der neue Hubbalkenofen wird künftig eine leistungsfähige und energieeffiziente Brammenaufheizung sicherstellen. Damit leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Produktionsprozesse in der Warmbreitbandstraße sowie zur gezielten Reduzierung von CO2-Emissionen.
Wer war anwesend?
Am offiziellen Spatenstich nahmen neben der Geschäftsführung – vertreten durch Dr. Heike Denecke-Arnold, Gerd Baresch und Frederick Schröder – auch Vertreter der Betriebsleitung der Warmbreitbandstraße, des Projektteams sowie der Projektleitung teil. Darüber hinaus waren Vertreter des Anlagenherstellers Tenova anwesend, der für die Lieferung der Ofentechnologie verantwortlich ist.
Die Ausführung der Hallenfundamente erfolgt durch das beauftragte Bauunternehmen STRABAG, das ebenfalls beim ersten Spatenstich vertreten war. Mit dem Projekt setzt die Salzgitter Flachstahl GmbH konsequent die Strategie zur Modernisierung der Produktionsanlagen fort und stärkt gleichzeitig die Grundlage für eine zukunftsfähige, effiziente und emissionsärmere Stahlproduktion.
Arbeiten bis 2028
Der Spatenstich markiert den Beginn der konstruktiven Umsetzung. In den kommenden Projektphasen erfolgt die Errichtung der baulichen Infrastruktur als Voraussetzung für die Installation und Inbetriebnahme der neuen Ofenanlage. Der Abschluss der Montage und Inbetriebnahme des neuen Hubbalkenofens ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

