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Region Salzgitter: Rettungskarten können Leben retten.



Rettungskarten können Leben retten

Die Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/ Wolfenbüttel und die Berufsfeuerwehr Salzgitter raten zu den Rettungskarten.

Matthias Pintak (der Polizeiinspektion SZ/PE/WF) und Marcus Spiller (Leiter Berufsfeuerwehr Salzgitter) stellten die Rettungskarten vor.
Matthias Pintak (der Polizeiinspektion SZ/PE/WF) und Marcus Spiller (Leiter Berufsfeuerwehr Salzgitter) stellten die Rettungskarten vor. Foto: Polizei

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Salzgitter, Peine, Wolfenbüttel. Die Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel möchte aktuell auf eine Initiative der Feuerwehren aufmerksam machen und stattet ab sofort den eigenen Fuhrpark mit sogenannten "Rettungskarten" aus.



Gerade bei schweren Verkehrsunfällen ist dringend geboten, dass die eingesetzten Rettungskräfte den Verletzten schnell helfen können und notwendige Rettungsmaßnahmen einleiten. Hierzu ist es oftmals erforderlich, dass Rettungskräfte Maßnahmen treffen, um
eine entstehende Gefahr bei einem verunglückten Fahrzeug zu minimieren.


Unterschiedliche Fahrzeugmodelle, hochwertige und stabile Materialien sowie neueste Technologien sorgen bei den Rettungskräften oft zu einem erheblichen Zeitverzug. Bei der Rettung und Bergung von Personen aus schwer beschädigten Fahrzeugen zählt tatsächlich jede Sekunde.

Eine Rettungskarte wird, international einheitlich, hinter der Fahrersonnenblende platziert. Rettungskräfte der Feuerwehr können sofort erkennen, wo in den Fahrzeugen gehärtete Materialien, Airbags, Gurtstraffer und andere gefahrenträchtige Dinge (z.B. Gasanlage) verbaut sind.

Daten per Smartphone abrufbar


Als äußeres Zeichen, dass im Fahrzeuginneren eine Rettungskarte deponiert wurde, wird ein Aufkleber von innen links oberhalb des Fahrers auf der Windschutzscheibe angebracht. Aufkleber bekommt man bei Automobilclubs oder den KFZ-Hauptuntersuchungsgesellschaften oder anderen privaten Dienstleistern.



Es ist auch möglich, dass entsprechende Aufkleber mit einem QR-Code versehen werden. Jede Helferin/Helfer kann mit einem Smartphone die relevanten Dinge zu einem Fahrzeug schnell und noch an der Unfallstelle abrufen.

Eine Rettungskarte ist im Internet erhältlich. Sie ist kostenlos und kann Leben retten. Die Polizei möchte ausdrücklich für die Aktion "Rettungskarten" werben und viele Fahrer und Halter ermuntern, daran teilzunehmen.

"Denken sie daran, ein Unfall kommt plötzlich und jeder möchte eine schnelle Hilfe erfahren", appelliert die Polizei.


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