SPD: Dorfrundgänge und rotes Sofa – Hensel sucht den Bürgerdialog




Den Jahreswechsel und die ruhigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr hat Falk Hensel, SPD-Kandidat für den Wahlkreis Wolfenbüttel, Cremlingen und Sickte zur Landtagswahl am 20. Januar 2013,  zum Anlass genommen, auf das Jahr 2012 zurückzublicken. Der 39-jährige Kommunalpolitiker engagiert sich zurzeit „nur“ ehrenamtlich in der Politik. Das wird sich mit dem Einzug in den Niedersächsischen Landtag ändern.

Bereits zu Beginn des Jahres 2012 hat die SPD die Auswahl des Nachfolgers der langjährigen Landtagsabgeordneten Dörthe Weddige-Degenhard getroffen. Die jetzige Wolfenbütteler Wahlkreisabgeordnete hatte angekündigt aus Altersgründen für eine erneute Kandidatur nicht zur Verfügung zu stehen. Mit überzeugendem Ergebnis wurde Falk Hensel, der bereits seit über 20 Jahren in der Wolfenbütteler Kommunalpolitik engagiert ist, als Kandidat nominiert.

„Es ist mir besonders wichtig mich für die Bürgerinnen und Bürger einzusetzen und Missstände abzuschaffen. Mein Motto ist daher auch: Anpacken. Besser machen“, sagt Hensel. Mit seiner Familie lebt er im Wahlkreis und war in seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion immer schon viel im Landkreis unterwegs. „Seit der Nominierung habe ich das selbstverständlich intensiviert“, so der Kandidat.  Seit dem vergangenen Sommer hat Hensel über 200 Wahlkreistermine wahrgenommen. Der Bürgerdialog ist ihm dabei besonders wichtig. „Ich sehe die Bürgerinnen und Bürger als meine Berater. Nur mit den verschiedensten Stimmen und Meinungen kann man sich selbst ein eigenes Bild schaffen“, beschreibt der SPD-Landtagskandidat sein bürgernahes Handeln.

Zahlreiche Gespräche am Gartenzaun gehörten ebenso zu den Eindrücken aus verschiedensten Dorfrundgängen, wie Besuche von klein- und mittelständischen Unternehmen und Institutionen. „Unternehmer haben mir häufig berichtet, wie schwierig es ist, gute Auszubildende zu finden“, erinnert sich Hensel und fügt hinzu: „Das zeigt, wie wichtig eine gute und durchlässige Schulbildung ist.“ Bildung bezeichnet Hensel als einen Schlüssel für gute Wirtschaftsförderung. Auch ein Mindestlohn und Tariftreue sind Forderungen, die von Unternehmern unterstützt werden.

„Unterschätzt wird oft die Bedeutung der Sozialwirtschaft“, sagt Hensel. Zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeiten in Erzieher- oder Pflegeberufen und erbringen hervorragende Dienstleistungen, welche häufig als selbstverständlich und wenig beachtet abgetan werden. „Hier werde ich mich für eine andere Wertschätzung einsetzen“, sagt Hensel.

„In verschiedenen Praktika konnte ich Eindrücke vertiefen. Hier werden ganz andere Dinge deutlich“, resümiert Hensel. Er hatte unter anderem in der Nachtschicht der Polizei, bei der Tafel, in der Kinderkrippe und der Autismusambulanz des DRK hospitiert.

In Erinnerung geblieben sind Hensels Veranstaltungen auf dem „Roten Sofa“. Zu Themen wie gute Arbeit, Inklusion, demografischer Wandel, Fracking, gesundheitliche Versorgung, Bildung oder Ziele der neuen SPD-Landesregierung hatte Hensel hochkarätige Gäste auf sein rotes Sofa eingeladen. Auf den immer sehr gut besuchten Veranstaltungen wurden intensive Diskussionen geführt. Zu Hensels Gästen zählten unter anderem SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil, SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel, Umweltpolitischer Sprecher Detlef Tanke, Gesundheitsausschussvorsitzende im Deutschen Bundestag Dr. Carola Reimann, AWO-Präsident Wilhelm Schmidt, Landrat Jörg Röhmann und  Bundesminister a.D. Franz Müntefering. Hensel hatte die Gesprächsrunden immer mit regionalen Experten aus den jeweiligen Fachbereichen angereichert und für den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gab es immer ausgiebig Gelegenheit.

Am 20. Januar ist Landtagswahl und Falk Hensel sagt, dass er zukünftig der direkt gewählte Vertreter der Wolfenbütteler, Cremlinger und Sickter in Hannover sein will. „Die Bürgerinnen und Bürger wollen einen Wechsel in der Landespolitik, das wurde in zahlreichen Gesprächen vor Ort deutlich und das sagen auch die aktuellen Umfragen“, beschreibt Hensel. Falk Hensel, der zurzeit Verbandsreferent in der Freien Wohlfahrtspflege ist, möchte die Politik, die er bisher als engagierter Ehrenamtlicher neben dem Job betreibt, gerne zum Beruf machen. „Ich will anpacken und ich will es besser machen“, sagt SPD-Landtagskandidat Falk Hensel.

Weitere Informationen zu Falk Hensel können auch auf seiner Homepage www.falk–hensel.de abgerufen werden.


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