Staugefahr an Himmelfahrt: Hier könnte es voll werden

Der ADAC gibt eine Prognose für den bevorstehenden Feiertag und das Wochenende ab.

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Symbolbild. | Foto: regionalHeute.de

Region. Der Mai ist für viele Arbeitnehmer ein guter Monat. Nach dem Tag der Arbeit gleich zu Monatsbeginn steht in dieser Woche schon der nächste arbeitsfreie Tag ins Haus – Christi Himmelfahrt. Doch auf den Straßen könnte es voll werden, wie der ADAC in einer Pressemitteilung berichtet.



Der ADAC rechnet demnach zum langen Wochenende vom 13. bis 17. Mai mit sehr starkem Reiseverkehr auf den deutschen Autobahnen. Viele Reisende nutzen den Feiertag am Donnerstag, dem 14. Mai, für einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende. Die größte Staugefahr besteht laut ADAC bereits am morgigen Mittwochnachmittag und -abend vor Christi Himmelfahrt. Auch am Donnerstagvormittag kann es noch zu Verzögerungen kommen. Die Rückreisewelle werde am Sonntag, den 17. Mai ebenfalls für mehr Verkehr auf den Autobahnen sorgen.

Diese Strecken sind besonders betroffen


Besonders staugefährdet sind laut dem Automobilclub unter anderem die A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel; Ulm – Füssen/Reutte sowie die A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg. Auch auf der A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln müsse mit einem hohen Verkehrsaufkommen gerechnet werden.

Staugefahr durch Baumaßnahmen


Darüber hinaus kann es aufgrund von Baustellen an der A2 Hannover – Braunschweig in beiden Richtungen zu einer Staugefahr kommen – zwischen der Anschlussstelle Lehrte-Ost und der Anschlussstelle Hämelerwald sind Fahrstreifen gesperrt, es gibt eine Fahrbahnverengung. Auch auf der A7 Hannover – Kassel ist die Fahrbahn in beiden Richtungen auf zwei Fahrstreifen verengt. Auf der A36 Bad Harzburg – Vienenburg besteht ebenfalls ein erhöhtes Staurisiko. Hier ist in beiden Richtungen zwischen dem Übergang von der B6 und Harlingerode die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen verengt.

Tipps für eine entspannte Reise


Um Staus zu vermeiden, sollten Fahrten möglichst in verkehrsarme Tagesrandzeiten gelegt werden. Eine gute Vorbereitung der Route sowie Flexibilität bei der Anpassung an die aktuelle Verkehrslage können ebenfalls helfen. Im Bereich von Baustellen ist besondere Aufmerksamkeit erforderlich. Verkehrsteilnehmer sollten die Beschilderung beachten, die Geschwindigkeit anpassen und ausreichend Abstand halten. Bei verengten Fahrbahnen ist konsequent das Reißverschlussverfahren anzuwenden.

Kommt es zu einem Stau, ist frühzeitig eine Rettungsgasse zu bilden. Dabei gilt: Fahrzeuge auf der linken Spur fahren nach links, alle übrigen weichen nach rechts aus, damit Einsatzkräfte schnell zum Unfallort gelangen können.

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