Versuchter Totschlag: 22-Jähriger muss sich vor Gericht verantworten

Im Frühjahr hatte der Angeklagte während eines Streits auf sein Opfer eingestochen.

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Gifhorn / Hildesheim. Ab dem heutigen Montag muss sich ein 22-Jähriger vor dem Hildesheimer Landgericht verantworten. Ihm wird versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen.


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Wie das Landgericht mitteilte, soll der Angeklagte am 21. März diesen Jahres in der Bahnhofsstraße in Gifhorn mit einem anderen Mann in Streit geraten sein. Hierbei soll er eine Bierflasche zerschlagen und mit dem zerbrochenen Flaschenhals auf die andere Person zugegangen sein. Im Rahmen einer wechselseitigen Auseinandersetzung soll der Angeklagte seinen Kontrahenten mit mindestens zwei Stichen in Richtung des Oberkörpers attackiert haben. Hierbei soll der angegriffene Mann eine Verletzung der linken Wange und eine Schnittwunde am Oberarm erlitten haben. Die Armverletzung soll bei der Abwehr eines gegen den Körper geführten Stiches entstanden sein. Es soll zu einem starken Blutverlust gekommen sein, sodass die Verletzungen zumindest potenziell lebensbedrohlich gewesen seien.

Tod in Kauf genommen


Der Angeklagte soll bei seinen Handlungen tödliche Verletzungen des Zeugen billigend in Kauf genommen haben. Nachdem andere Personen eingegriffen hätten, soll der Angeklagte noch versucht haben, mit Fäusten auf den verletzten Mann einzuschlagen. Dieser wiederum soll den Angeklagten mit Steinen beworfen haben, bis schließlich andere Personen die beiden Personen trennten.

Der Angeklagte wurde noch am Tattag festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft.


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