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Vier Verletzte nach LKW-Unfall: Sattelzug liegt quer auf A2

Ein Sekundenschlaf sei laut Polizei die Ursache für den Unfall gewesen.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Archiv

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08.10.2020

Helmstedt / Magdeburg. Zwischen Marienborn und Alleringersleben in Sachsen-Anhalt kam es um 1:20 Uhr am heutigen Donnerstag zu einem schweren Verkehrsunfall in Folge eines Sekundenschlafes. Dies teilt die Autobahnpolizei in Magdeburg mit. Vier Personen wurden leicht verletzt. Die Richtungsfahrbahn der Autobahn nach Berlin bleibt voraussichtlich noch bis 9 Uhr gesperrt.



Ein 33-jähriger moldawischer Fahrer eines Sattelzuges befuhr die A 2 in Richtung Magdeburg, als ihm seinen eigenen Angaben nach seine Augen zugefallen seien. Infolgedessen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, wachte zwischenzeitlich auf und lenkte gegen. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen mit 24 Tonnen Fleisch beladenen Sattelzug, kam ins Schleudern und kippte quer zur Richtungsfahrbahn um. Alle drei Fahrstreifen der BAB 2 sind dadurch blockiert worden. Ein dahinter fahrender polnischer Kleinbus mit neun Fahrzeuginsassen erkannte die Verkehrssituation zu spät und fuhr in den querliegenden Sattelzug. Vier polnische Mitfahrerinnen des Kleinbusses (28, 29, 63 und 66 Jahre alt) wurden leicht verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Die A 2 musste in Fahrtrichtung Berlin voll gesperrt werden. Der Verkehr wird aktuell an der Anschlussstelle Helmstedt-Ost von der Autobahn abgeleitet. Die Bergungsarbeiten dauern derzeit noch an. Dem moldawischen Sattelzugführer drohe nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Sein Führerschein wurde vor Ort durch die Polizei sichergestellt.


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