Westpakete, Ostpakete: So lief der Geschenkeaustausch mit der DDR

Im Zonengrenzmuseum Helmstedt findet ein Vortrag zu diesem Thema statt,

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Helmstedt. Am Mittwoch, 4. November, 18 Uhr, spricht die Zeithistorikerin Dr. Konstanze Soch unter dem Titel "Westpakete und Ostpakete: Eine große Freude?" über den innerdeutschen Geschenkpaketverkehr zwischen 1949 und 1989 im Zonengrenzmuseum Helmstedt, Südertor 6. Darauf weist der Landkreis Helmstedt in einer Pressemeldung hin.



Das Verschicken von Paketen und Päckchen war für viele Menschen im geteilten Deutschland eine der wenigen Möglichkeiten, sich mit Verwandten und Freunden im jeweils anderen deutschen Staat auszutauschen. Vielfach waren die versendeten Waren willkommene Zeichen der Verbundenheit und eine Erleichterung des Alltagslebens. Insbesondere Menschen in der DDR kamen so an begehrte Güter, die ansonsten schwer zu beschaffen waren.

Enttäuschungen und Kränkungen


Doch nicht immer lösten die Pakete Freude aus, auch Enttäuschungen und Kränkungen verbinden sich mit diesen Sendungen. Und stets unterlag der Postverkehr zwischen der DDR und der Bundesrepublik strenger Überwachung und geheimdienstlichen Kontrollen. Die Zeithistorikerin Dr. Konstanze Soch hat dieses wichtige Kapitel deutsch-deutscher Beziehungsgeschichte eingehend untersucht und stellt die Ergebnisse ihrer Arbeit in einem Vortrag vor. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Dr. Konstanze Soch.
Dr. Konstanze Soch. Foto: Bundesarchiv


Dr. Konstanze Soch, geboren 1988, studierte Kulturwissenschaften und Europäische Kulturgeschichte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Nach dem Master-Abschluss 2013 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit der Universität Magdeburg. Mit einer zeithistorischen Dissertation wurde sie dort 2017 promoviert. Sie ist Mitarbeiterin am Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv in Berlin und dort im Projekt „Stasi in der Region“ tätig.

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