Hannover. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Unwetterwarnung für Niedersachsen und Bremen herausgegeben. Ab dem frühen Sonntagmorgen ziehen von der Nordseeküste her teils starke Gewitter landeinwärts, die örtlich für erhebliche Probleme sorgen können.
Besonders betroffen ist der Bereich zwischen Elbe und Jadebusen, wo mehrstündiger Starkregen mit 20 bis 30 Litern pro Quadratmeter möglich ist. Lokal sei sogar unwetterartiger Starkregen mit 40 bis 50 Litern pro Quadratmeter in wenigen Stunden nicht ausgeschlossen, teilte der DWD mit.
Die Gewitter ziehen im Tagesverlauf nach Süden.
Begleitet werden sie von Starkregen mit 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde sowie von Windböen oder stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 Kilometern pro Stunde. Ab Sonntagnachmittag sollen die Unwetter von Nordwesten her allmählich nachlassen.
Zudem warnt der DWD vor anhaltendem Wind: Auf den ostfriesischen Inseln sind Windböen um 55 Kilometer pro Stunde aus Nordwest zu erwarten, im Laufe des Sonntags auch an den restlichen Küstenabschnitten und teils im Binnenland.
Für die kommenden Tage bleibt das Wetter wechselhaft. Am Montag ist es wechselnd bewölkt mit etwas Regen oder einzelnen Schauern, bevor es am Nachmittag von Norden her vermehrt aufheitert.
Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 18 Grad auf den Inseln und 22 Grad im Raum Hannover. In der Nacht zum Dienstag wird es vielerorts gering bewölkt oder klar, später kann sich stellenweise Hochnebel bilden.
Der Trend bis zum zehnten Tag zeigt für Hannover und Bremen einen wechselhaften Verlauf mit Temperaturen zwischen 17 und 23 Grad.
Wetterbericht für Niedersachsen/Bremen (19.07.2026)
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Unwetterwarnung für Niedersachsen und Bremen herausgegeben.
Unwetterwolke über einem Acker (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur
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